Seminar für Kollegen/innen und qualifizierte Mitarbeiter

Mittwoch, 4. August 2010 16:39

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Vorbereitung der Jahresabschlussarbeiten: Von der BilMoG-Handelsbilanz zur Steuerbilanz

Für nahezu alle Bilanzierenden hat mit der BilMoG-Überleitungsbilanz zum 1. Januar 2010 eine neue Zeitrechnung in der Rechnungslegung begonnen. Die größte deutsche Bilanzrechtsreform der letzten Jahrzehnte ist zwar bereits Ende Mai 2009 in Kraft getreten. Ein Großteil der Neuerungen ist aber erstmals ab dem Jahr 2010 anzuwenden. Erste Erleichterungs- und Deregulierungsvorschriften können bereits rückwirkend angewandt werden.

Über die ersten Eckpunkte der Bilanzrechtsreform wurde in der Vergangenheit viel gestritten. Im Ergebnis wurden Ansätze zu einer weitgehenden Fair-Value-Bewertung (Wertansätze zum beizulegenden Zeitwert) schließlich fallen gelassen. Die Abgrenzung latenter Steuern wurde zwar umfassend modernisiert, aber bezüglich der Anwendung im Einzelabschluss teilweise wieder abgemildert.

Grundsätzlich bleibt die Maßgeblichkeit des HGB auch nach den Änderungen des BilMoG für die steuerliche Gewinnermittlung bestehen, sie wird jedoch in weiten Teilen durchbrochen. Das Prinzip der umgekehrten Maßgeblichkeit i.S. des § 5 Abs. 1 Satz 2 EStG a.F. wurde durch das BilMoG aufgehoben, was wiederum zur Folge hat, dass steuerliche Wahlrechte künftig nicht mehr im handelsrechtlichen Jahresabschluss darstellbar sind. In der Praxis wird die Erstellung einer Einheitsbilanz kaum umsetzbar sein.

Das Seminar veranschaulicht an vielen Fällen die praxisrelevanten Neuerungen durch das BilMoG und legt die Grundlage für einen reibungslosen Übergang auf die neue Bilanzierung im Handels- und Steuerrecht.

  • Übergangsvorschriften des BilMoG
    1. Die wichtigsten Übergangsvorschriften des BilMoG
    2. Anwendungszeitpunkte
    3. Beibehaltung und Fortführung von Altfällen
    4. Erfolgswirksamkeit des Übergangs
  • Handelsbilanz versus Steuerbilanz nach BilMoG
    1. Maßgeblichkeit nach dem BilMoG
    2. Wegfall der umgekehrten Maßgeblichkeit
    3. Arbeitsschritte der steuerlichen Gewinnermittlung
  • Neuerungen durch das BilMoG mit Abweichungen zur StBil
    1. Derivativer Geschäfts- oder Firmenwert
    2. Verrechnungsgebot für Planvermögen
    3. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände
    4. Wegfall der antizipativen Posten
    5. Abgrenzung von Steuerlatenzen
    6. Bewertung von Verbindlichkeiten
    7. Neubewertung und Abzinsung von Rückstellungen
    8. Bewertung des Anlage- und Umlaufvermögens
    9. Bewertungsvereinfachung
  • Eigenkapitalausweis
    1. Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital
    2. Erwerb und Veräußerung eigener Anteile
    3. Anteile in einem herrschenden oder mit Mehrheit beteiligten Unternehmen

Referent:
Dipl.-Finw. Wolfram Gärtner, Viersen

Uhrzeit:
von 9.00 - 17.00 Uhr

Die Gebühr je Teilnehmer beträgt Euro 140.00 umsatzsteuerfrei nach § 4 Nr. 22a UStG und beinhaltet auch die Kosten für die Arbeitsunterlage und die erweiterte Pausenbewirtung - ausgenommen das Mittagessen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Sollten wir Ihre Anmeldung wegen Überbuchung des Seminars ausnahmsweise nicht berücksichtigen können, werden wir Sie benachrichtigen.

Datum / Ort

25.10.2010, Bad Zwischenahn, Gesellschaftshaus Ohrweger Krug- ausgebucht -! Bitte beachten Sie, dass wir dieses Seminar aufgrund der großen Nachfrage im Januar nochmals an verschiedenen Standorten anbieten werden.
07.10.2010, Bad Zwischenahn, Gesellschaftshaus Ohrweger Krug-ausgebucht --! Bitte beachten Sie, dass wir dieses Seminar aufgrund der großen Nachfrage im Januar nochmals an verschiedenen Standorten anbieten werden.

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