Wirtschaftsmediation durch besonders ausgebildete Steuerberater

So lösen Sie Ihre betrieblichen Konflikte professionell

Außergerichtliches Schlichtungsverfahren spart Ihnen Zeit und Geld

Glauben Sie auch, Sie haben ein ideales Unternehmen mit  optimalem Betriebsklima?  Ihr Auftragsbuch ist voll, Termine werden eingehalten, alle Mitarbeiter sind topfit und kommen hoch motiviert zur Arbeit.  Oder trügt der Schein? Oft sieht die Realität in Firmen leider ganz anders aus, ohne dass offensichtliche Gründe vorliegen. Der Chef ist unzufrieden mit der Leistung seiner Mitarbeiter, Kunden beschweren sich und der Kollege ist schon wieder krank – die Folge: Das Betriebsklima leidet, und ein reibungsloser Ablauf ist nicht mehr gewährleistet. Durch mangelnde Kommunikation und unterschiedliche Erwartungshaltungen entstehen betriebliche Konflikte, die viele Nerven und Geld kosten. Wie lassen sich solche Konflikte in den Griff bekommen, wenn möglich präventiv, also bevor der Betrieb darunter leidet?  Wie können Sie Machtgerangel innerhalb des Personals vermeiden und stattdessen sachliche und offene Gespräche fördern?

Ein im Ausland bereits alltäglich eingesetztes Verfahren, um Konflikte in Unternehmen zu lösen ist die Wirtschaftsmediation. Ein erfolgreiches und kostengünstiges Verfahren um die wirklichen Interessen und Bedürfnisse der beteiligten Seiten stressfrei zu ermitteln.

Lösung für alle Beteiligten von Vorteil

Der zum Wirtschaftsmediator ausgebildete Steuerberater vermittelt zwischen Personen und Standpunkten, um Streit zu bereinigen oder latent vorhandene Konflikte gar nicht erst ausbrechen zu lassen. Dabei „diktiert“ er kein Ergebnis wie ein Richter, sondern hilft allen Beteiligten, im Rahmen einer freiwilligen Mediation eigenverantwortlich eine gemeinsame Lösung zu finden. Entscheidend ist dabei, dass der Mediator nicht parteilich: alle Parteien werden gleichermaßen angehört, wahrgenommen und unterstützt. Der Mediator ist dabei, wie alle Beteiligten auch, zur absoluten Verschwiegenheit verpflichtet.

Konfliktpotenzial in allen wirtschaftlichen Bereichen

Konfliktpotenzial entsteht überall, wo mehrere Parteien an Entscheidungen beteiligt sind, wo unterschiedliche Mitarbeiter gemeinsam zu einem Ergebnis beitragen müssen. Neue Formen der Zusammenarbeit entstehen durch Veränderungsprozesse in ihrem Unternehmen, z.B. wenn der Gesellschafterkreis sich wandelt oder die Unternehmensnachfolge geregelt werden muss. So kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen Mitarbeitern, Gesellschaftern, Partnern, häufig mit Banken in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten, Lieferanten oder Kunden. Auch bei Erbangelegenheiten oder wirtschaftlichen Auseinandersetzungen bei Trennungen oder Scheidungen ist der zum Wirtschaftsmediator ausgebildete Steuerberater ein richtiger Ansprechpartner für Sie, da er sein steuerliches und wirtschaftliches Fachwissen mit seiner mediativen Ausbildung sinnvoll kombiniert und Ihnen damit zu einer beiderseitig anerkannten tragfähigen Lösung verhilft.

Zukunftsfähige Konzepte erarbeiten

Der Wirtschaftsmediator nutzt sein wirtschaftliches Hintergrundwissen: er kennt die Probleme der Unternehmen, der Mitarbeiter und die Möglichkeiten zur Realisierung von neuen Konzepten. Er unterstützt die Parteien dabei, festgefahrene Positionen zu verlassen, und denkt sich in die Interessen beider Seiten hinein. Der Mediator hilft kreative, maßgeschneiderte und zukunftsfähige Lösungen zu erarbeiten – anders als Schlichter oder Richter, die  über Lösungen entscheiden –. Da die Parteien selbst für ihren Lösungen verantwortlich sind, stehen sie dahinter und sind bereit, sie umzusetzen. Die gemeinsame Erarbeitung trägt zum langfristigen Konsens bei, das Vertrauensverhältnis ist wieder hergestellt oder sogar verbessert.
Ein Gerichtsprozess, der sich über Jahre hinziehen kann, bedeutet für die Beteiligten unter Umständen jahrelange Rechtsunsicherheit und hohe Anwaltshonorare. Am Ende stehen Sie in aller Öffentlichkeit als Gewinner oder Verlierer da, oft heillos zerstritten. In der Mediation bleibt der Zeitrahmen überschaubar, und die Lösung wird von beiden Seiten getragen. Der Konflikt bleibt vertraulich im eigenen Haus, alle Parteien können ihr Gesicht wahren. Die Beteiligten betreiben in einer Mediation somit aktives Risikomanagement, sind Akteure, Regisseure bei der  Lösung des Konflikts.

Konflikte verursachen unnötige Kosten

Genauso wichtig wie die Kontrolle über die Vorgehensweise ist die Kontrolle über anfallende Kosten. Häufig werden nur die direkten Kosten – Rechtsanwaltshonorare und Gerichtskosten – betrachtet. Konflikte verursachen jedoch schon im Vorfeld, teilweise über Jahre hinweg, wesentlich höhere Kosten in Ihrem Unternehmen, als erst ab der gerichtlichen Auseinandersetzung.

Konflikte ziehen erhebliche Energie ab, die besser genutzt werden könnte, um die Firma auf dem Markt voranzubringen. Durch ungelöste Konflikte sind Mitarbeiter unmotiviert und frustriert, arbeiten weniger effektiv, machen Dienst nach Vorschrift. Eigeninitiative und Einsatzbereitschaft gehen verloren, die Leistungsfähigkeit ist eingeschränkt. Das schlechtere Arbeitsklima führt zu Fehlzeiten und hohem Krankenstand. Untersuchungen zeigen, dass Führungskräfte 50 % ihrer Arbeitszeit für die Regelung von Konflikten benötigen. Hier entstehen Lohnkosten, ohne dass produktive Tätigkeit erfolgt. In Konfliktsituationen leidet die Kommunikation im Arbeitsprozess, statt sachlicher Entscheidungen tritt die persönliche Ebene in den Vordergrund. Frustrierte Mitarbeiter gehen unachtsam mit Arbeitsmaterial und -geräten um und schädigen damit ihren Arbeitgeber. Im Falle einer Kündigung entstehen Kosten, indem neue Mitarbeiter gesucht und neu eingearbeitet werden müssen.
Schließlich fallen bei aussichtslosen Konflikten Verfahrenskosten an wie Gerichtskosten, Kosten für Schiedspersonen, Rechtsanwälte oder eben auch Mediatoren. In der Mediation allerdings entsteht etwa nur ein Drittel der Kosten eines Verfahrens vor einem Schiedsgericht und die Hälfte bis zu einem Viertel der Kosten für eine gerichtliche Lösung, da nicht nach einer Gebühren-Verordnung oder einem Streitwert, sondern über ein Zeit-Honorar mit dem Wirtschaftsmediator abrechnet.

Mediation ist persönlich und vertraulich

In seiner Funktion als Wirtschaftsmediator leistet der Steuerberater eine professionelle Konfliktbearbeitung, da er durch seine Berufserfahrung eine hohe Qualifikation mitbringt: Mit seinem wirtschaftlichen Hintergrundwissen kann er Auswirkungen von Entscheidungen in Unternehmen beurteilen, er hat eine lösungsorientierte Grundeinstellung,  Neutralität und Vermittlung gehören zu seinen zentralen Aufgaben. Er ist es nicht nur gewohnt, sensibel und vertraulich mit Informationen, Daten und Problemen umzugehen, sondern ist aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur absoluten Verschwiegenheit verpflichtet.
Der Wirtschaftsmediator zeichnet sich nicht nur durch Fachwissen, Allparteilichkeit und Einfühlungsvermögen aus, sondern klärt Mandanten auch darüber auf, dass er keine Rechtsberatung leisten darf, also Verträge für die gefundenen Lösungen zu formulieren. Der Rechtsweg bleibt natürlich immer offen. Im Rahmen der Mediation ist der Wirtschaftsmediator nicht zeitgleich als Steuerberater für das Unternehmen tätig: Der konkrete Konfliktfall ist eindeutig abgegrenzt zum Arbeitsbereich des zuständigen Steuerberaters, ähnlich wie in der Abgrenzung von Rechtsanwalt und Notar.

Effektive Teamarbeit

Streitigkeiten haben negative Effekte auf das Arbeitsklima, betriebliche Abläufe, Geschäftsbeziehungen nach außen. Sie kosten Zeit, Geld, Nerven. Die optimale – professionelle – Lösung des Konflikts kann gewinnbringende Innovationen auf der Sachebene sowie verbesserte persönliche und geschäftliche Beziehungen bringen. Nimmt ein Unternehmer zur Konfliktlösung an einer Wirtschaftsmediation teil, so zeigt er darüber hinaus, dass er bereit ist, innovative Wege der Konfliktbewältigung  zu gehen.

Die Phasen der Mediation

  1. Erstgespräch
    Die Konfliktparteien sprechen im Beisein der Mediatoren miteinander. Sie müssen ernsthaft bereit sein, am Prozess teilzunehmen. Verbindlich sind Fairplay und ehrliche Gesprächsführung.
  2. Themensammlung
    Worum geht es im Konflikt? Die Parteien schildern ihre Sicht der Dinge, der Mediator hört allen Beteiligten aktiv zu, stellt Fragen zum Sachverhalt. Ziel: Überblick über strittige Punkte, Transparenz des Konflikts.
  3. Interessenklärung
    Durch gezielte Fragetechniken arbeitet der Mediator die wirklichen Interessen und Bedürfnisse der beteiligten Parteien heraus. Der Konflikt wird für alle Beteiligten besser überschaubar. 
  4. Auswahl, Bewertung
    Suchen, Sammeln, Entwickeln optimaler Lösungsmöglichkeiten. Ziel: ein für alle tragfähiges und zukunftsfähiges Konzept.
  5. Schriftliche Vereinbarung
    Die Konfliktparteien akzeptieren gemeinsame Lösungsvorschläge, evtl. als Grundlage für einen rechtsverbindlichen Vertrag.

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