Die sog. Mindestbesteuerung gemäß § 10d Abs. 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) ist „in ihrer Grundkonzeption“ nicht verfassungswidrig, da nach Ansicht des BFH die in ihrer Grundkonzeption angelegte zeitliche Streckung des Verlustvortrags den vom Gesetzgeber zu gewährleistenden Kernbereich eines Verlustausgleichs nicht beeinträchtige.

Die Entscheidung ist auf den Webseiten des BFH veröffentlicht.

Urteil vom 22.08.2012 (AZ: I R 9/11)

Pressemitteilung des BFH Nr. 81 vom 28.11.2012