führt dies beim Arbeitnehmer auch dann zu einem steuerpflichtigen Vorteil, wenn der Arbeitnehmer das Fahrzeug tatsächlich nicht privat nutzt. Der Vorteil ist, wenn ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch nicht geführt worden ist, nach der 1%-Regelung zu bewerten. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) in einer Reihe von Urteilen vom 21. März 2013 und 18. April 2013 entschieden und damit seine bisherige Rechtsprechung korrigiert. Bisher wurde in derartigen Fällen die tatsächliche private Nutzung des Fahrzeugs vermutet. Der Steuerpflichtige konnte die Vermutung unter engen Voraussetzungen widerlegen. Diese Möglichkeit ist nun entfallen.

Die Urteile sind auf den Webseiten des BFH veröffentlicht.

Urteil vom 21.03.13 VI R 31/10
Urteil vom 21.03.13 VI R 46/11
Urteil vom 21.03.13 VI R 42/12
Urteil vom 18.04.13 VI R 23/12

Pressemitteilung Nr. 38 des BFH vom 10.7.2013