Den Steuerberater trifft ein grobes Verschulden, wenn er seinem Mandanten lediglich eine „komprimierte“ Elster-Einkommensteuererklärung zur Überprüfung aushändigt, ohne vorher den maßgebenden Sachverhalt vollständig zu ermitteln und seinem Mandanten damit die Möglichkeit nimmt, die darin enthaltenen Angaben auf Vollständigkeit und Richtigkeit zu prüfen.

Die Entscheidung ist auf den Webseiten des BFH veröffentlicht.

Urteil vom 16.5.2013 (AZ: III R 12/12)

Pressemitteilung des BFH Nr. 48 vom 7.8.2013