Urteil vom 4.12.2014 (AZ: V R 16/12)

Ästhetische Operationen („Schönheitsoperationen“) sind als umsatzsteuerfreie Heilbehandlungen anzusehen, wenn der Eingriff aufgrund einer Krankheit, Verletzung oder eines angeborenen körperlichen Mangels erforderlich ist. Darüber ist auf der Grundlage anonymisierter Patientenunterlagen zu entscheiden. Das Regelbeweismaß ist auf eine „größtmögliche Wahrscheinlichkeit“ zu verringern.

Die Entscheidungen sind auf den Webseiten des BFH veröffentlicht.

Urteil vom 4.12.2014 (AZ: V R 16/12)

Pressemitteilung des BFH Nr. 13 vom 18.2.2015