BFH-Urteil vom 10.2.2015 (AZ: IX R 18/14)

Das schlichte „Vergessen“ des Übertrags selbst ermittelter Besteuerungsgrundlagen – im Urteilsfall ein Verlustbetrag – in die entsprechende Anlage zu einer elektronischen Einkommensteuererklärung ist nicht grundsätzlich als „grob fahrlässig“ anzusehen. Danach könnten solche, die Steuerlast mindernden Tatsachen nach § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO auch dann noch berücksichtigt werden, wenn sie dem FA erst nach Bestandskraft der Steuerveranlagung mitgeteilt werden.

Die Entscheidung ist auf den Webseiten des BFH veröffentlicht.

Urteil vom 10.2.2015 (AZ: IX R 18/14)

Pressemitteilung des BFH Nr. 45 vom 24.6.2015