Urteil vom 9.3.2016 (AZ: I R 66/14)

Beantragen sowohl Organträger als auch Organgesellschaft beim Finanzamt eine verbindliche Auskunft über den gleichen Sachverhalt, müssen beide Antragsteller die volle Auskunftsgebühr entrichten.
Die doppelte Gebührenerhebung ist gerechtfertigt, weil das Gesetz die Gebühr typisierend an den jeweiligen Antrag knüpft. Es bestehen keine weitergehenden Sonderregelungen, aus denen sich ein Entfallen des Gebührenanspruchs für einen Fall der vorliegenden Art ergibt.

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Urteil vom 9.3.2016  (AZ: I R 66/14)
Pressemitteilung des BFH Nr. 44 vom 22.6.2016