Die Besteuerung der öffentlichen Hand hat eine rasante Entwicklung genommen.

Auch für Vertreter der Finanzverwaltung war dieser Bereich lange Zeit eine selten geprüfte „terra incognita“.

Diese Zeiten sind vorbei: Die Betriebe gewerblicher Art der Körperschaften des öffentlichen Rechtes werden eingehend geprüft, es ergeben sich vielfältige ertragsteuerliche Fragen. Doch damit nicht genug: Im Bereich der Umsatzsteuer hat eine wahre Rechtsprechungsflut für grundlegende Veränderungen gesorgt. Die öffentliche Hand und ihre Vertragspartner stehen auf dem  Prüfstand, möchten andererseits aber auch Gestaltungsmöglichkeiten und den Vorsteuerabzug nutzen. Das Seminar gibt einen Überblick über die wesentlichen Besteuerungsfragen in der Praxis. Es ist nicht nur für Vertreter und Berater der öffentlichen Hand, sondern auch für Berater von Relevanz, deren Mandanten in Leistungsbeziehungen zu der öffentlichen Hand stehen.

 

Referent(en) Dr. Jörg Alvermann, Rechtsanwalt/Fachanwalt für Steuerrecht, Köln

Seminarinhalte für das Seminar „Die Besteuerung der öffentlichen Hand“

  1. Systematik
    1. Strukturen und Steuersubjekte
    2. Steuerprivileg der öffentlichen Hand
    3. Systematik § 4 KStG
    4. Abgrenzung zur Gemeinnützigkeit
  2. Betriebe gewerblicher Art
    1. Kriterien
    2. Abgrenzung zum Hoheitsbereich
    3. Abgrenzung zur Vermögensvermehrung
    4. Zusammenfassung mehrerer Betriebe
    5. Verlustausgleich
  3. Aktuelle Einzelfragen der Ertragsbesteuerung
    1. Kapitalertragsteuer
    2. verdeckte Gewinnausschüttungen
    3. Anwendungsbereich des § 8 Abs. 7 KStG
    4. Spartenrechnung
  4. Brennpunkt Umsatzsteuer
    1. Umsatzsteuerfalle § 2 Abs. 3 UStG
    2. Umsatzsteuerpflicht der Vermögensverwaltung
    3. Das Wettbewerbskriterium
    4. Die aktuelle Rechtsprechung
    5. Problemfall Vorsteuerabzug