Unser Seminar für alle, die aktuell Umstrukturierungen beraten bzw. vorbereiten oder die ihre Kenntnisse im Umwandlungssteuerrecht ergänzen bzw. aktualisieren wollen!

Die Anwendung der Regelungen des Umwandlungssteuererlasses vom 11.11.2011 und die letzten Gesetzesänderungen zeigen in der Praxis mehr und mehr die Gefahren, aber auch Beratungschancen auf.

Darüber hinaus gibt es häufig Probleme bei der praktischen Umsetzung von Umwandlungen nach dem Umwandlungssteuergesetz. Die Umsetzung von Umwandlungen und Abbildung in den Bilanzen der beteiligten Unternehmen werden anhand von vielen Beispielen anschaulich, aber auch kontrovers aus Sicht der Beraterschaft und aus Sicht der Finanzverwaltung dargestellt.

Das Seminar eignet sich besonders für Teilnehmer, die aktuell Umstrukturierungen beraten bzw. vorbereiten. Auch Teilnehmer, die ihre Kenntnisse im Umwandlungssteuerrecht ergänzen bzw. aktualisieren wollen, sollten diese Veranstaltung nutzen.

Kosten für das Seminar „Erfolgreiche Umwandlungen aus Sicht des steuerlichen Beraters und der Finanzverwaltung“Die Gebühr je Teilnehmer beträgt Euro 175.00 und beinhaltet auch die Kosten für die Arbeitsunterlage sowie die erweiterte Pausenbewirtung – ausgenommen das Mittagessen.Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.Sollten wir Ihre Anmeldung wegen Überbuchung des Seminars ausnahmsweise nicht berücksichtigen können, werden wir Sie benachrichtigen.Seminarinhalte für das Seminar „Erfolgreiche Umwandlungen aus Sicht des steuerlichen Beraters und der Finanzverwaltung“

  • Umwandlung einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft
    1. U.a. anhand des Beispiels des Formwechsels einer Steuerberatungs-GmbH in eine Partnerschaftsgesellschaft mbB
    2. Wertansatzwahlrecht
    3. Nutzung von Anschaffungskosten der GmbH-Anteile durch stehengelassene Gewinne
    4. Einlagefiktion des § 5 UmwStG
    5. Veräußerung/Aufgabe von Mitunternehmeranteilen im Hinblick auf die definitive Gewerbesteuer gem. § 18 Abs. 3 UmwStG und entsprechende Vermeidungsstrategien
    6. Absicherung der anfallenden GewSt für den Erwerber (Sicht des Erwerbers)
    7. Berücksichtigung der anfallenden GewSt im Rahmen der Kaufpreisverhandlungen (Sicht des Veräußerers)
  • Spaltung von Kapitalgesellschaften
    1. Definition des Teilbetriebes aus Sicht des Mandanten anhand eines praktischen Falles und Identifizierung von neutralem Vermögen
    2. Vorbereitung der Umwandlung durch aufwändige Analyse weit vor dem Umwandlungsstichtag
    3. Zeitpunkt des Vorliegens der Teilbetriebsvoraussetzungen
    4. Umfang des Teilbetriebs (funktional wesentliche Betriebsgrundlagen und nach wirtschaftlichen Zusammenhängen zuordnenbare Wirtschaftsgüter)
    5. Fiktive Teilbetriebe (100% Anteil an KapG und Mitunternehmeranteil) und die Zuordnung von Wirtschaftsgütern
    6. Doppeltes TB-Erfordernis bei Abspaltungen
    7. Absicherung im Umwandlungsvertrag
    8. Vor- und Nachbehaltensfristen
    9. Spaltung unter Trennung von Gesellschafterstämmen
    10. Absicherung vor Fehlbuchungen im Umwandlungsvertrag
  • Verschmelzung auf den Alleingesellschafter
  • Verschmelzung von Kapitalgesellschaften
  • Einbringung in Kapitalgesellschaften
    1. Barkapitalerhöhung mit Sachagio
    2. Behandlung von Sonderbetriebsvermögen und Ergänzungsbilanzen bei der Einbringung
    3. Schaffung einer Kapitalgesellschaftsholdingstruktur aus einer mehrgliedrigen Personengesellschaft anhand eines praktischen Falles
    4. Antrag auf Erteilung einer Bescheinigung nach § 22 Abs. 5 UmwStG
    5. Berücksichtigung im Kaufpreis für die Anteile an der KapG
    6. Absicherung im Anteilsübertragungsvertrag
    7. Rückwirkungsfiktion § 20 Abs. 5 UmwStG
    8. Entnahmen und Einlagen im Rückwirkungszeitraum
    9. Aufdeckung von stillen Reserven beim Einbringenden
    10. Rechtsänderung 2015 im Hinblick auf die sonstigen Gegenleistungen
  • Einbringung in eine KapG = Ersatzrealisationstatbestände als schädliche Ereignisse für die Auslösung der rückwirkenden Besteuerung
    1. Umwandlungen, Einbringungen und Formwechsel als schädliche Veräußerungen
    2. Anwendung der Billigkeitsregelungen des UmwStE (Rn. 22.23.)
    3. Einlagenrückgewähr in der Praxis (Notwendigkeit einer Ausschüttungskontrolle durch den Berater, gesonderte Aufzeichnungen)
  • Aufnahme von Gesellschaftern in Personengesellschaften
    1. Gestaltungsmöglichkeiten
    2. Zuzahlungen in Zielbetriebsvermögen oder Privatvermögen oder anderes Betriebsvermögen anhand der neuesten Rechtsprechung des BFH
Referent(en) Dipl.-Fw. (FH) Dirk Krohn, StOAR, Groß- und Konzernbetriebsprüfung des Landes Schleswig-Holstein
Dipl.-Fw. (FH) Thomas Maack, StB, Hamburg