Das regelmäßige Update für praxiserfahrene Berater von Personengesellschaften, die sich auf hohem Niveau fortbilden wollen

In kaum einem steuerlichen Gebiet ist eine derartige Dynamik zu verzeichnen, wie gegenwärtig zur Besteuerung von Personengesellschaften und ihren Gesellschaftern.

Impulsgeber sind insofern zuvörderst die Rechtsprechung sowie die Finanzverwaltung, aber auch der Gesetzgeber hat wesentliche Neuregelungen geschaffen, die sich nicht allein auf das Gebiet der Erbschaft- und Schenkungsteuer beschränken, sondern auch Einbringungen betrieblicher Sachgesamtheiten und die Grunderwerbsteuer betreffen.

Das Expertenseminar für Berater von Personengesellschaften zeigt neue Ansätze für Gestaltungen sowie zur Vermeidung von Steuerfallen auf – etwa im Hinblick auf die Aufnahme wie auch das Ausscheiden eines Mitunternehmers sowie zur Übertragung einzelner Wirtschaftsgüter. Ein besonderer Fokus wird auf den Auswirkungen des neuen Erbschaftsteuerrechts auf Mitunternehmerschaften liegen. Der Vorsitzende Richter des u.a. für Mitunternehmerschaften zuständigen IV. Senats des BFH, Michael Wendt, zeigt Konsequenzen aus der jüngeren Rechtsprechung auf. Das Seminar richtet sich an praxiserfahrene Berater, die sich auf hohem Niveau fortbilden wollen.

 

Referent(en) Dr. Reinhard Geck, Steuerberater/RA/Notar, Hannover
Dr. Martin Strahl, Steuerberater, Köln
Michael Wendt, Vors. Richter am BFH, München

Kosten für das Seminar „Expertenseminar für Berater von Personengesellschaften“

Die Gebühr je Teilnehmer beträgt Euro 295.00 und beinhaltet auch die Kosten für die Arbeitsunterlage und die erweiterte Pausenbewirtung.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Sollten wir Ihre Anmeldung wegen Überbuchung des Seminars ausnahmsweise nicht berücksichtigen können, werden wir Sie benachrichtigen.

Seminarinhalte für das Seminar „Expertenseminar für Berater von Personengesellschaften“

  1. Vorweggenommene Erbfolge bei Mitunternehmeranteilen: neue Chancen für das Ausgliederungsmodell, neue Probleme für den Vorbehaltsnießbrauch
  2. Aktuelle Hinweise zur Aufnahme eines Mitunternehmers
    1. Gewinnvorab-Modell
    2. Gewährung einer sonstigen Gegenleistung durch die aufnehmende Mitunternehmerschaft
    3. Zulässigkeit einer steuerunschädlichen Zuzahlung
    4. Mitunternehmerstellung des Juniorpartners
  3. Aktuelle Hinweise zum Ausscheiden eines Mitunternehmers
    1. Realteilung durch Übernahme eines Teilbetriebs
    2. Realteilung durch Zwischenschaltung von Mitunternehmerschaften
  4. Aktuelle Hinweise zur Einbringung betrieblicher Sachgesamtheiten in Mitunternehmerschaften
    1. Ausgliederungsmodell
    2. Konkludente Ausübung des Bewertungswahlrechts
    3. Fortführung der Einnahmenüberschussrechnung
    4. Probleme bei der Umwandlung einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft
  5. Aktuelle Hinweise zur Übertragung einzelner Wirtschaftsgüter
    1. Strenge oder modifizierte Trennungstheorie? – Gestaltungswege
    2. Neue Gestaltungswege über das Kapitalkonto II
  6. Die Auswirkungen des neuen Erbschaftsteuerrechts
    1. Probleme des Übergangsrechts
    2. Verschonungsvoraussetzungen
    3. Rechtsfolgen im mittelständischen Bereich
    4. Behandlung sog. Großerwerbe
    5. Offene Fragen im Rahmen von Nachsteuertatbeständen
    6. Anpassung von Gesellschaftsverträgen und letztwilligen Verfügungen an die neue Rechtslage
  7. Aktuelle Hinweise zur Grunderwerbsteuer
    1. Neues zum mittelbaren Gesellschafterwechsel gem. § 1 Abs. 2a GrEStG-StÄndG 2015
    2. Gesellschaftsrechtliche Tatbestände und Gesamthandsgemeinschaften
    3. Gesellschafterwechsel und Steuerbefreiung gem. § 3 GrEStG
  8. Gewerblich geprägte Personengesellschaften und drohende Realisation über § 50i EStG
    1. Wegzugsfälle
    2. Inlandsfälle
    3. „§ 50i-EStG“-Vorsorge

Es werden 3 Zeitstunden als Pflichtfortbildung für den Fachberater für Unternehmensnachfolge anerkannt.