Systematische und gleichzeitig praxisnahe Einarbeitung in das Umwandlungssteuerrecht
Das „neue“ Umwandlungssteuergesetz 2006 hat zu entscheidenden Neuregelungen und Änderungen geführt. In der Praxis führt dies zu diversen Anwendungs- und Zweifelsfragen. Insbesondere die Umwandlungen „rein in die Körperschaft“ und „raus aus der Körperschaft“ sollten mit größter Vorsicht beraten werden. Das Seminar eignet sich besonders für Teilnehmer, die sich systematisch und gleichzeitig praxisnah in das Umwandlungssteuerrecht einarbeiten wollen.
Anhand von Fallstudien werden die Probleme bei der praktischen Umsetzung der neuen Regelungen in der Praxis besprochen und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Dabei werden die aktuellen Entwicklungen (Rechtsprechung, Verwaltung etc.) berücksichtigt. Die Teilnehmer erhalten umfangreiche Arbeitsunterlagen mit Musterfällen und Lösungen, die auch für die praktische Arbeit hilfreich sind.

 

Referent(en) Dipl.-Finanzwirt (FH) Dirk Krohn,
Groß- und Konzernbetriebsprüfung des Landes Schleswig-Holstein

Seminarinhalte für das Seminar „Fallstudien zur Umwandlung -„Raus aus der GmbH, rein in die GmbH““

  • Einführung in die Grundsystematiken und Unterschiede des Umwandlungsgesetzes (UmwG) und des Umwandlungssteuergesetzes (UmwStG)
  • Übergreifende Rechtsfragen: Ausübung des Bewertungswahlrechts, Ansatz gemeiner Wert, Kosten des Vermögensübergangs, Grunderwerbsteuer
  • Die steuerneutrale Umwandlung eines Personenunternehmens
    Einzelunternehmen oder Personengesellschaft) in eine Kapitalgesellschaft

    • Die neue Systematik nach den §§ 20 bis 23 UmwStG (mit Beispielen)
    • Aufgabe des bisherigen Systems der sog. einbringungsgeborenen Anteile
    • Rechtsfolgen für den Einbringenden bei Sachgesamtheiten (Betrieb, Teilbetrieb, Mitunternehmeranteil) und beim Anteilstausch
    • Rechtsfolgen für den Anteilseigner bei einer späteren Veräußerung der erworbenen Anteile
    • Rechtsfolgen für die das Vermögen aufnehmende Kapitalgesellschaft
    • Steuerliche Behandlung der Umwandlungskosten
    • Beispiele zu den aufgeworfenen Rechtsfragen
  • Die steuerneutrale Umwandlung einer Körperschaft in ein Personenunternehmen
    • Die neue Systematik nach den §§ 3 bis 10 UmwStG (mit Beispielen)
    • Was passiert bei dem übertragenden Rechtsträger (Kapitalgesellschaft)? Übertragungsgewinn, steuerliches Einlagekonto, Umwandlungskosten?
    • Was passiert bei den übernehmenden Rechtsträgern (einem Einzelunternehmer oder den Mitunternehmern einer Personengesellschaft)? Dividendenteil, Kapitalertragsteuer, Übernahmegewinn, Übernahmeverlust, Umwandlungskosten, Gewerbesteuer und mehr.