Bieten Sie dem Mandanten durch das Seminar Gestaltende Steuerberatung eine optimale Beratung
Fragen der steuerlichen Gestaltung erlangen zunehmend Bedeutung neben der laufenden Deklarationsberatung. Diesen Anforderungen kommt das Seminar Gestaltende Steuerberatung nach.
Die Vielzahl und zunehmende Komplexität neu ergehender steuerlich relevanter Regelungen – sei es von Seiten des Gesetzgebers, sei es durch die Finanzverwaltung, sei es angestoßen durch die höchstrichterliche Rechtsprechung – gestatten häufig keine abwartende Haltung, sondern erfordern das Entfalten aktiven Tuns. Dabei ist stets im Auge zu haben, dass die gestaltende Steuerberatung später möglichst nicht in die Abwehrberatung mündet.

Diesen Zielsetzungen ist das Seminar Gestaltende Steuerberatung gewidmet, welches aus Sicht der Beratungspraxis für Zwecke der Beratungspraxis konzipiert ist. Aufgegriffen werden wichtige neue Akzentsetzungen des Gesetzgebers – etwa zu Einbringungsvorgängen gegen Mischentgelt, zur Konzernklausel bei der Übertragung von Anteilen an verlustbehafteten Kapitalgesellschaften, zum Wegzug ins Ausland, aber auch der Finanzverwaltung, häufig insoweit auf Rechtsprechungsentwicklungen reagierend – etwa zu Angehörigendarlehen oder zum Ansatz des Teilwertes. Selbstredend wird im Seminar Gestaltende Steuerberatung auch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Erbschaftsteuer und erste gesetzgeberische Änderungsvorschläge in den Blick genommen.

Das Seminar Gestaltende Steuerberatung ist nach einzelnen Themenfeldern gegliedert. Es richtet sich an Praxisinhaber und deren qualifizierte Mitarbeiter. Begleitet wird es von einer umfassenden Arbeitsunterlage, die auch nach dem Seminar ein wichtiges Arbeitsmittel darstellen wird.

 

Referent(en) Dr. Ralf Demuth, Rechtsanwalt/StB, Köln
Dr. Martin Strahl, Steuerberater, Köln

Seminarinhalte für das Seminar „Gestaltende Steuerberatung 2015“

  1. Gestaltungen bei Mitunternehmerschaften
    1. Einbringung betrieblicher Sachgesamtheiten unter Ausnutzung von Gestaltungsmöglichkeiten durch das Protokollerklärungs-Umsetzungsgesetz
    2. Neues zur vorweggenommenen Erbfolge
    3. Probleme und Lösungsmöglichkeiten hinsichtlich der Übertragung aufgedeckter stiller Reserven
    4. Übertragung einzelner Wirtschaftsgüter des Betriebsvermögens # neue Gestaltungsansätze
    5. Hinweise zur Abfärbewirkung
    6. Freiberufler-Personengesellschaften
  2. Gestaltungen bei Kapitalgesellschaften
    1. Restriktionen und Handlungsmöglichkeiten (nahestehende Person) vor dem Hintergrund des neuen § 3c Abs. 2 EStG
    2. „Update“ zur Pensionszusage
    3. Entwicklungen zum schädlichen Beteiligungserwerb gem. § 8c KStG
  3. Bilanzpolitische Gestaltungen
    1. Ansatz des niedrigeren Teilwerts
    2. Investitionsabzugsbetrag nach Protokollerklärungsumsetzungsgesetz
    3. Ausblick auf das BilRUG
  4. Gestaltungen nach dem ersten Entwurf des ErbStG n.F.
    1. Betriebsvermögen
    2. Verwaltungsvermögen
    3. Hinweise zur Testamentsgestaltung
  5. Übertragung von Grundvermögen # GrESt
  6. Gestaltungen mit Auslandsberührung
    1. Hinweise zur Wegzugsbesteuerung
    2. Übertragung und Umwandlung nach Wegzug
    3. Ausländische Ferienimmobilien
  7. Praxisorientierte Hinweise zur verschärften Selbstanzeige
  8. Gestaltungen unter Angehörigen
    1. Anerkennung von Angehörigendarlehen
    2. Interfamiliärer Steuerausgleich
  9. Hinweise zur Umsatzsteuer
    1. Nochmals: Reverse-Charge bei Bauleistungen
    2. Wahlweise Erlangung von Steuerbefreiungen
    3. Hinweise zum Vorsteuerabzug
  10. Gestaltungshinweise für Gemeinnützige und juristische Personen des öffentlichen Rechts