Umfassende und praxisrelevante Darstellung der Grundsätze zur Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG

Aufgrund des § 4 Abs. 3 EStG können nicht zur Buchführung verpflichtete Steuerpflichtige ihren Gewinn als Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben ermitteln. Hierdurch soll die Gewinnermittlung vereinfacht und erleichtert werden.

Im Grundsatz handelt es sich um eine Zu- und Abflussrechnung, die jedoch durch viele Ausnahmen durchlöchert  und erschwert ist. So gehören u. a. die für den Betrieb eingesetzten Wirtschaftsgüter zum Betriebsvermögen, deren stille Reserven nach den gleichen Regeln wie beim Betriebsvermögenvergleich zu besteuern sind. Weitere Besonderheiten ergeben sich durch die von der Rechtsprechung geforderte Wahrung der Identität des Gesamtgewinns.

Dieses Seminar bietet Mitarbeitern aus Steuerberatungskanzleien eine umfassende und praxisrelevante Darstellung der Grundsätze zur Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG mit zahlreichen Beispielen und Verweisen auf die Anlage EÜR.

 

Referent(en) Dipl.-Fw. (FH) Manfred Keil, Steuerberater, Rinteln

Kosten für das Seminar „Gewinnermittlung durch Überschussrechnung nach § 4 Abs. 3 EStG*“

Die Gebühr je Teilnehmer beträgt Euro 145.00 und beinhaltet auch die Kosten für die Arbeitsunterlage, die erweiterte Pausenbewirtung sowie das Mittagessen inkl. eines Kaltgetränks.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Sollten wir Ihre Anmeldung wegen Überbuchung des Seminars ausnahmsweise nicht berücksichtigen können, werden wir Sie benachrichtigen.

Seminarinhalte für das Seminar „Gewinnermittlung durch Überschussrechnung nach § 4 Abs. 3 EStG*“

  1. Wesen der Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG
    1. Überschussrechnung als selbständige Gewinnermittlungsart, Anwendungsbereich
    2. Dreiteilung des Vermögens bei der Überschussrechnung
      (notwendiges BV, gewillkürtes BV, notwendiges PV)
    3. Exkurs: Unternehmensvermögen bei der USt
  2. Aufzeichnungspflichten
    1. Mindestaufzeichnungen bei der Einnahme-Überschussrechnung
    2. Aufzeichnungen für die Inanspruchnahme steuerlicher Vergünstigungen
    3. Anlage EÜR
  3. Zufließen von Betriebseinnahmen / Abfließen von Betriebsausgaben
    Zeitliche Zurechnung  (§ 11 Abs. 1 u. 2 EStG)
  4. Betriebseinnahmen
    1. Darlehen, Damnum, Geldbeschaffungskosten
    2. Durchlaufende Posten
    3. Veräußerung von Anlagevermögen
    4. Entnahme von Anlagegütern, Umlaufvermögen
    5. Entnahme von Nutzungen und Leistungen (u. a. private Kfz-Nutzung)
    6. Behandlung der USt
  5. Betriebsausgaben
    1. Erwerb von Umlaufvermögen
    2. Erwerb von nicht abnutzbarem Anlagevermögen
    3. Erwerb von abnutzbarem Anlagevermögen
    4. AfA-Methoden einschl. § 7g EStG
    5. Geringwertige Wirtschaftsgüter und Sammelposten ab 2011
    6. Forderungsausfall
    7. Einlage von Anlagegütern, Umlaufvermögen
    8. Aufwands- oder Nutzungseinlage
  6. Wechsel der Gewinnermittlungsart
    1. Übergang von der Überschussrechnung zum BV-Vergleich
    2. Übergang vom BV-Vergleich zur Überschussrechnung
    3. Zeitraum für die Vornahme der Zu- und Abrechnungen

Dieses Seminar wird in Sachsen-Anhalt von der Studien-Akademie Magdeburg (SAM) am 31.08.2016 in Halle sowie am 01.09.2016 in Magdeburg angeboten. Bitte melden Sie sich für diesen Termin ausschließlich mit dem Anmeldeformular der SAM an.