Beugen Sie mit dem Seminar Lohnpfändung und Abtretung jetzt erhöhten Kosten und Haftungsrisiken vor

Die zunehmende Verschuldung privater Haushalte und damit vieler Arbeitnehmer hat in den letzten Jahren zu einem rasanten Anstieg an Lohnpfändungen geführt.

Den Arbeitgebern entstehen für die Bearbeitung dieser Fälle erhöhte Kosten und erhebliche Haftungsrisiken, da eine Reihe zwingender Vorgaben des Gesetzgebers sowie der Rechtsprechung zu erfüllen sind. So erachtet z. B. das BAG nunmehr die Anwendung der „Nettomethode“ als gesetzlich vorgegeben.

In dem Seminar Lohnpfändung und Abtretung erhalten die für die Lohnbearbeitung verantwortlichen Mitarbeiter in Steuerberatungskanzleien Schritt für Schritt systematisch das nötige Wissen für eine zügige und korrekte Pfändungsbearbeitung.

 

Referent(en) Prof. Dr. Klaus Hock, Hochschule Kehl (Referent in Bad Zwischenahn)
Stefanie Hock, Rechtsanwältin, Offenburg (Referentin in Hannover)

Seminarinhalte für das Seminar „Lohnpfändung und Abtretung“

  1. Reform des Pfändungsrechts
    1. Änderung der Zwangsvollstreckungsformular-Verordnung zum 01.03.2013
    2. Gesetz zur Reform der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung zum 01.01.2013
  2. Verfahren der Pfändung, Zustellungsmängel
  3. Wirkung des Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses
  4. Geltendmachung von privat-rechtlichen und öffentlich-rechtlichen Forderungen
  5. Pflichten und Haftungsrisiken des Arbeitgebers bei der Vorpfändung
  6. Drittschuldnerauskunft, Verpflichtung zur Herausgabe von Unterlagen?
  7. Pfändungsbeträge bei einer Normalpfändung richtig berechnen
    1. Arbeitseinkommen, Naturalbezüge
    2. Unpfändbare Bezüge
    3. Anwendung und Umsetzung der „Nettomethode“
    4. Richtiges Vorgehen bei Entgeltumwandlung und vermögenswirksamen Leistungen
    5. Fiktive Berücksichtigung der Krankenversicherung bei Privatversicherten
    6. Änderung der Lohnsteuerklasse
    7. Korrekte Ermittlung der unterhaltsberechtigten Personen
  8. Unterhaltspfändung
    1. Richtiges Verständnis des Pfändungsbeschlusses bei einer Unterhaltspfändung
    2. Bedeutung des gerichtlichen Freibetrags. Was tun, wenn kein Freibetrag festgesetzt ist?
    3. Richtige Ermittlung des pfändbaren Betrags
  9. Zusammentreffen einer Normalpfändung mit einer nachfolgenden Unterhaltspfändung
  10. Sonderfälle der Pfändung
    1. Vorschuss, Abschlagszahlung
    2. Aufrechnung mit eigenen Forderungen
    3. Besonderheiten bei Einmalzahlungen und Abfindungen
    4. Zusammenrechnung mehrerer Pfändungen
  11. Richtige Schuldentilgung
  12. Erweiterter Pfändungsschutz durch Erhöhung des unpfändbaren Betrages (§ 850f Abs. 1 ZPO)
  13. Ende der Beschlagnahmewirkung, „Ruhen lassen“ der Pfändung durch Gläubiger, Beendigung der Pfändung
  14. Die Abtretung – Wirkung und richtige Bearbeitung