Dienstleistungen, Handel, Werklieferungen – der europäische Markt wächst immer stärker zusammen.

Dabei wurde und wird in 2013 und 2014 die umsatzsteuerrechtliche Beurteilung im Binnenmarkt erheblichen Veränderungen unterworfen – und die Änderungen durch Gesetzgebung und Rechtsprechung reißen nicht ab. Sie benötigen daher zuverlässige und fundierte Informationen.

Das Seminar vermittelt das jährliche Wissens-Update rund um die Umsatzsteuer im europäischen Markt. Schwerpunkte im Seminar bilden u.a. die neue Gelangensbestätigung sowie die aktuellen Rechtsprechungshinweise.

 

Referent(en) Dipl.-Finw. Jürgen R. Schott, Steuerberater, Wustermark

Seminarinhalte für das Seminar „Umsatzsteuer – Auslandssachverhalte“

  1. Aktuelle Rechtslage bei den innergemeinschaftlichen Lieferungen
    1. Der Grundfall der steuerfreien innergemeinschaftlichen Lieferung
    2. Lieferungen in das übrige Gemeinschaftsgebiet
    3. Abgrenzung der Werklieferungen von den Lieferungen und die Besonderheiten bei der Ortsbestimmung von Werklieferungen sowie Möglichkeiten von Reverse-Charge bei (Werk-)Lieferungen im Binnenmarkt
    4. Neuregelung des Belegnachweises nach § 17a UStDV
    5. Nachweis des „Grenzübertritts“ des Gegenstands und die „objektive Beweislage“
    6. Die USt-IdNr. als ein Kriterium des notwendigen Buchnachweises für die Steuerbefreiung und Überprüfung der USt-IdNr.
    7. Ordnungsgemäße und zeitgerechte § 14a-Rechnung
    8. Eintrag in UStVA und ZM
    9. Problemfall „Export über den Ladentisch“ mit Barverkauf
    10. Checkliste für die Steuerbefreiung
    11. Vertrauensschutzregelung als Chance
    12. EuGH zur Steuerfreiheit innergemeinschaftlicher Lieferungen ohne USt-IdNr.
  2. Beratungsschwerpunkt: Gelangensbestätigung ab 01.10.2013/01.01.2014
    1. Aktueller Stand und erkennbare Probleme
    2. Kurzhinweis Reihengeschäft und Dreiecksgeschäft
    3. Checklisten – Muster – Prüfschema – Handlungsanweisungen
  3. Die Dienstleistungen im Binnenmarkt
    1. Die Ortsbestimmung bei Dienstleistungen an andere Unternehmer (B2B)
    2. Die Definition „Betriebsstätte“ für die Ortsbestimmung
    3. Rechtsänderungen für 2013 bei den Ortsregeln des § 3a UStG – Vermietung von „Beförderungsmitteln“ – BMF-Schreiben vom 12.09.2013
    4. Unternehmer ist Leistungsempfänger einer „B2B-Leistung“ eines ausländischen Leistungserbringers
    5. Verwaltungsanweisungen zur Ortsregelung bestimmter Dienstleistungen, u.a. Dienstleistung „Eintrittsberechtigung“, Messeveranstalter und Messebauleistungen
    6. Die Steuerschuldumkehr (Reverse-Charge-Verfahren) bei Leistungen inländischer Unternehmer in den übrigen Mitgliedstaaten
    7. Praxisbezogene Beispiele: Fahrzeugvermietung – Dienstleistungen von Autowerkstätten – Güter- und Personentransport – Veranstaltungsleistungen, Vorträge, Künstler etc. – Tierärzte
    8. Besonderheiten bei den „atypischen Unternehmern“
    9. Die Ortsregeln bei den Dienstleistungen an Nichtunternehmer (B2C)
    10. Teilnahme an Internetauktionen und Onlinehandel über eBay und Amazon etc.
    11. Prüfschema und Handlungsanweisungen
  4. Weitere wichtige Punkte und Sonderfälle
    1. Auswirkungen Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz
    2. Aktuelles zu innergemeinschaftlichen Erwerben
    3. Wichtige Änderung außerhalb dieser Regelung: neue Vorschriften für die Auslegung der MwStSystRL
    4. Vordruck USt 1 ZS zu § 18b UStG zur ZM
    5. Reihen- und Dreiecksgeschäfte
    6. Versandhandelsregelung bei Lieferungen an Privatpersonen in der EU
    7. Fahrzeugeinzelbesteuerung (formularmäßige „elektronische“ Abwicklung)
    8. Kroatien ab 01.07.2013 neues Mitglied im Binnenmarkt – Einzelheiten
    9. Freihafen Hamburg nicht mehr existent
    10. Abgrenzung zu Ausfuhren
    11. Ausländischer Fiskus setzt Steueransprüche durch