Das jährliche Wissens-Update rund um die Umsatzsteuer im europäischen Markt.

Dienstleistungen, Handel, Werklieferungen – der europäische Markt wächst immer stärker zusammen.

Dabei wurde und wird aktuell die umsatzsteuerrechtliche Beurteilung im Binnenmarkt erheblichen Veränderungen unterworfen – und die Änderungen durch Gesetzgebung und Rechtsprechung reißen nicht ab. Sie benötigen daher zuverlässige und fundierte Informationen.

Schwerpunkte im Seminar bilden u.a. die aktuellen Rechtsprechungshinweise des BFH zum Reihengeschäft.

 

Referent(en) Dipl.-Fw. Jürgen R. Schott, Steuerberater, Wustermark

Kosten für das Seminar „Umsatzsteuer-Auslandssachverhalte 2016*“

Die Gebühr je Teilnehmer beträgt Euro 175.00 und beinhaltet auch die Kosten für die Arbeitsunterlage sowie die erweiterte Pausenbewirtung –  ausgenommen das Mittagessen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Sollten wir Ihre Anmeldung wegen Überbuchung des Seminars ausnahmsweise nicht berücksichtigen können, werden wir Sie benachrichtigen.

Seminarinhalte für das Seminar „Umsatzsteuer-Auslandssachverhalte 2016*“

  1. Importe im Binnenmarkt
    1. Gern unterschätzt: innergemeinschaftliches Verbringen oder „vorübergehende Verwendung“ von Gegenständen im Zusammenhang mit Lieferorten im übrigen Binnenmarkt, u.a.
      1. Aktuelle Rechtsauffassung des EuGH
      2. Verstoß gegen Deklarationspflichten
    2. Wichtig: Vorsteuerabzug der Erwerbssteuer
      1. Rechnungsvoraussetzungen?
      2. Verschobener igErwerb: Gefahrenpunkt und Storno der besonderen Erwerbsbesteuerung bei Betriebsprüfung
      3. Die „Facet-Falle“
      4. Nachweis der Erwerbsbesteuerung im anderen EU-Land
  2. Liefergeschäfte innergemeinschaftlich
    1. Belegnachweise in der Praxis
    2. Reihengeschäfte im Binnenmarkt
      1. Konflikt FinVerw – BFH – EuGH
      2. Wichtig und hochaktuell: die Zuordnung der Warenbewegung bei Transportveranlassung durch den „mittleren Unternehmer“ in der Reihe
      3. Topaktuelle Urteile des BFH zu den Reihengeschäften 2015
    3. Vorteile des Dreiecksgeschäfts im Binnenmarkt
      1. Voraussetzungen und Gefahrenpunkte
      2. Gefahrenpunkt „falsch gewählte Transportveranlassung“
      3. Gefahrenpunkt Zinsschaden bei „Nichterkennen“
  3. Die Dienstleistungen im Binnenmarkt
    1. Deutsches oder ausländisches Besteuerungsrecht
    2. Praxisproblem: (kein) Nachweis der Abnehmer in der EU und im Drittland
      1. Gefahr: Steuerpflicht in DE bei Betriebsprüfung
      2. Abwehrargumentation und Vertrauensschutz
    3. Ausnahme- bzw. Sonderorte bei den Dienstleistungen
      1. Insbesondere Grundstücksleistungen
      2. Aktuell: BFH und Gesetzgeber zur Abgrenzung Bauwerk – Gebäude oder Betriebsvorrichtung?
    4. Neue Ortsbestimmung und Ortsverlagerung ab 2015 bei elektronischen Dienstleistungen
  4. Weitere wichtige Punkte / Sonderfälle / Rechtsprechung
    1. EU-Modellversuch einer Vorabauskunft bei grenzüberschreitenden Fällen („crossborder ruling“)
    2. Der innergemeinschaftliche Versandhandel – Gefahrenpunkte
    3. Weiteres aus Verwaltung und Rechtsprechung, u.a.
      1. EuGH aktuell zu Betrugsfällen in der EU
      2. Reaktion BMF / BFH?
    4. Hinweise zur Vertrauenschutzproblematik
    5. Erkenntnisse der aktuellen Rechtsprechung zum Gebrauchtwagenhandel
    6. Die „umsatzsteuerliche Niederlassung“ und § 13b UStG
    7. Leistungen eines im Ausland ansässigen Bauunternehmens
    8. Konsignationslager in der EU
    9. Checkliste: Rechnungsangaben grenzüberschreitend
    10. Kurzhinweis: andere Länder – andere Pflichten?
    11. Ausländischer Fiskus setzt Steueransprüche durch

Dieses Seminar wird in Sachsen-Anhalt von der Studien-Akademie Magdeburg (SAM) am 08.09.2016 in Halle sowie am 27.10.2016 in Magdeburg angeboten. Bitte melden Sie sich für diese Termine ausschließlich mit dem Anmeldeformular der SAM an.