Viele Berufspraktiker/innen müssen sich aufgrund ihrer GmbH & Co. KG-Mandate mit der Verlustausgleichsbeschränkung nach § 15a EStG befassen.

Bei der regelmäßigen Befassung mit der Verlustausgleichsbeschränkung nach § 15a EStG werden EDV-Arbeitsprogramme eingesetzt. Sobald aber Schwierigkeiten mit den Finanzbehörden auftauchen, erweist sich eine rasche Abwicklung als mühsam und langwierig, weil die Finanzämter ihre Rechtsauffassung zum § 15a EStG in den Vordergrund stellen.

Das Seminar zur Verlustausgleichsbeschränkung nach § 15a EStG verdeutlicht, dass die korrekte Umsetzung des § 15a EStG bei Weitem nicht so schwierig ist, wie häufig angenommen wird. Im Rahmen des Seminars Verlustausgleichsbeschränkung nach § 15a EStG werden auch die handelsrechtlichen Grundlagen zum Eigenkapitalausweis bei Personenhandelsgesellschaften erläutert.

 

Referent(en) Dipl.-Finanzwirt Wolfram Gärtner, Neuss

Seminarinhalte für das Seminar „Verlustausgleichsbeschränkung nach § 15a EStG“

  1. Handelsrechtliche Grundlagen
    1. Verlustzurechnung bei Kommanditisten
    2. Eigenkapital bei Personenhandelsgesellschaften
    3. Gesellschafterkonten nach dem gesetzlichen Regelstatut
    4. Vom HGB abweichende Vertragsgestaltungen für Kontenmodelle
    5. BFH bestätigt die handelsrechtlichen Grundsätze
  2. Steuerrechtliche Grundlagen des § 15a EStG
    1. Persönliche Voraussetzungen, Verlustzurechnung
    2. Der steuerliche Verlustanteil i.S. des § 15a Abs. 1 EStG
    3. Regelungsbereich des § 15a Abs. 1 EStG
    4. Verlustausgleich nach Maßgabe des steuerlichen Kapitalkontos
    5. Auswirkung von Finanzplandarlehen
    6. Verlustausgleich bei weitergehender Außenhaftung
    7. Auswirkung von Einlagen im Bereich des § 15a EStG
    8. Anwendung des § 15a EStG bei doppelstöckigen Personengesellschaften
  3. Sonderfälle des § 15a EStG
    1. Gewinnzurechnung wegen Einlagenminderung
    2. Gewinnzurechnung wegen Haftungsminderung
    3. Umwandlung der Rechtsstellung eines Kommanditisten
    4. Vorzeitiger Wegfall des negativen Kapitalkontos