Die Personengesellschaft ist die Rechtsform des Mittelstandes. Sie bietet eine Reihe von Vorzügen, wie z.B. die individuelle Besteuerung der Gesellschafter oder erbschaftsteuerliche Vorteile.

Allerdings ist die Besteuerung der Personengesellschaft komplex und ständigen Änderungen unterworfen. So hat der BFH erst jüngst die Frage der Trennungs- und Einheitstheorie auf den Prüfstand gestellt. Gerade die rechtssichere Anwendung der speziellen Vorschriften sind typische Aufgriffspunkte der Betriebsprüfung und führen nicht selten zu erheblichen Steuernachforderungen. Die Entwicklungen in Rechtsprechung, Gesetzgebung und Verwaltung zeigen immer anspruchsvollere Problembereiche auf, deren Beachtung für den steuerlichen Berater unumgänglich ist.
Eine Auffrischung des Wissens um die grundsätzlichen Abgrenzungsprobleme, Übertragung von Einzelwirtschaftsgütern und Umstrukturierungsvorgängen ist sinnvoll und im Hinblick auf die steigenden Aufgriffe von Außenprüfungen in diesen Themenbereichen von zunehmender Bedeutung. Dies wird anhand von diversen Praxisfällen die grundsätzlichen Problematiken und die jeweiligen Besonderheiten aufzeigen und Lösungsansätze dargestellt.

 

Seitenumfang: ca. 220 Seiten
Bindungsart: gebunden
Preis: 35.00 Euro (zzgl. 7% USt)
Rechtsstand, bzw. Erscheinungsdatum: April 2017
Autor(en): Dipl.-Finanzwirt (FH) Dirk Krohn, StOAR
Dipl.-Finanzwirt (FH) Matthias Greulich, StOAR

 

Inhaltsverzeichnis

Unentgeltliche Übertragung von Mitunternehmeranteilen (§ 6 Abs. 3 GrEStG)
1. Ausschließliche Übertragung von Gesamthandsvermögen ohne Sonderbetriebsvermögen
2. Übertragung von Gesamthandsvermögen und Sonderbetriebsvermögen (quotal, unterquotal und überquotal)
3. Ausschließliche Übertragung von Sonderbetriebsvermögen
4. Unentgeltliche Aufnahme einer natürlichen Person
Übertragung von Wirtschaftsgütern zwischen Gesellschaftern und Personengesellschaften und umgekehrt oder zwischen Schwester-Personengesellschaften (§ 6 Abs. 5 EStG)
1. Unentgeltliche und teilentgeltliche Übertragung (neue BFH-Rechtsprechung – Anwendung der Trennungstheorie?)
2. Besonderheiten bei Übertragung zwischen Sonderbetriebsvermögen und Gesamthandsvermögen
3. Übertragung von 100%igen Anteilen an Kapitalgesellschaften u.a. Sachgesamtheiten
4. Sperrfristen
5. Ergänzungsbilanz zur Vermeidung von Sperrfristen
Übergang von Wirtschaftsgütern aus dem Privatvermögen in das Gesamthandsvermögen (§ 6 Abs. 1 Nr. 5 EStG)
Einbringung von Betriebsvermögen in eine Personengesellschaft (§ 24 UmwStG)
1. Verschaffung von Gesellschaftsrechten (Buchung auf dem „richtigen“ Konto)
2. Gewährung einer Gegenleistung nach dem Steueränderungsgesetz 2015
3. Einbringungsobjekte: Betrieb, Teilbetrieb und Mitunternehmeranteile, 100%iger Anteil an einer Kapitalgesellschaft
4. Teilweise Einbringung in das Sonderbetriebsvermögen
5. Ausübung des Bewertungswahlrechts
6. 100%iger Anteil an einer Kapitalgesellschaft als Einbringungsobjekt
7. In Sacheinlage enthaltene Anteile an Kapitalgesellschaft
8. Fallstudie
Aktuelle Entwicklungen mit Auswirkungen auf die gestaltende Steuerberatung (Gesetzgebung, Rechtsprechung, Verwaltungsanweisungen)
Grunderwerbsteuerliche Besonderheiten bei grundbesitzhaltenden Personengesellschaften
1. Erwerbsvorgänge nach § 1 Abs. 1 GrEStG
2. Wechsel im Gesellschafterbestand einer Personengesellschaft § 1 Abs. 2a GrEStG

 

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