Status Buchung möglich

Referent Dipl.-Fw. (FH) Thomas Maack, StB

Dipl.-Fw (FH) Thomas Vollgraf, ORR


Ort und Termin 08.11.2017, 09:00 Uhr – 17:00 Uhr, Bad Zwischenahn/Ohrwege
Gesellschaftshaus Ohrweger Krug, Querensteder Str. 1, 26160 Bad Zwischenahn/Ohrwege
09.11.2017, 09:00 Uhr – 17:00 Uhr, Osnabrück
Novum Hotel Osnabrück (ehemals Ibis Hotel), Blumenhaller Weg 152, 49078 Osnabrück
14.11.2017, 09:00 Uhr – 17:00 Uhr, Lüneburg
Seminaris Hotel Lüneburg, Soltauer Straße 3, 21335 Lüneburg
15.11.2017, 09:00 Uhr – 17:00 Uhr, Göttingen
InterCity Hotel Göttingen, Bahnhofsallee 1a, 37081 Göttingen
23.11.2017, 09:00 Uhr – 17:00 Uhr, Braunschweig
Stadthalle Braunschweig – Vortragssaal, Leonhardplatz, 38102 Braunschweig
04.12.2017, 09:00 Uhr – 17:00 Uhr, Laatzen (Hannover)
H4 Hotel Hannover-Laatzen (Messe), Würzburger Str. 21, 30880 Laatzen

Gebühren Die Gebühr je Teilnehmer beträgt Euro 175,00 und beinhaltet auch die Kosten für die Arbeitsunterlage sowie die erweiterte Pausenbewirtung – ausgenommen das Mittagessen.

Seminarinhalte Dieses Seminar wird die Gestaltungsvariante der vermögensverwaltenden Kapitalgesellschaften und die Voraussetzungen der erweiterten Kürzung in alle Richtungen beleuchten und Gestaltungshinweise geben, damit Erträge aus Immobilienvermögen nur mit 15 % besteuert werden. Die britische Premierministerin hat das offizielle BREXIT-Gesuch an die Europäische Kommission gerichtet. Das Seminar beleuchtet die gravierenden Konsequenzen für Kapitalgesellschaften und deren Anteileigner und zeigt Lösungshinweise auf.
Auch im Jahre 2017 haben sich einige Gesetzesänderungen für Kapitalgesellschaften und deren Anteilseigner ergeben. So gibt es interessante Änderungen durch das Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen im Hinblick auf die Sanierung von Kapitalgesellschaften (§ 3a EStG). Für Fälle vor dem 9.2.2017 werden die Übergangsregelungen zum Sanierungserlass v. 27.3.2003 vorgestellt. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts v. 29.3.2017 zum Verlustabzug gem. § 8c KStG wirft seine Schatten voraus. Darüber hinaus kommt dem endgültigen § 8d KStG eine besondere Bedeutung zu. Durch das BilRUG haben sich die Offenlegungsvorschriften verändert, die in dem Seminar vorgestellt werden. Neuigkeiten rund um die Pensionszusagen sowie aktuelle Rechtsprechung als auch Verwaltungsanweisungen sind ebenfalls Inhalt dieses Seminares.Inhalt

I. Vermögensverwaltende Kapitalgesellschaften als Gestaltungsinstrument
1. Gestaltung bei Betriebsaufspaltung
2. Vermietung an nahestehende Personengesellschaften/Kapitalgesellschaften
3. Veräußerung der Immobilien
4. Schädliche Mitvermietung von Betriebsvorrichtungen

II. Gesetzesänderungen durch BEPS 2017

III. BVerfG-Urteil v. 29.3.2017 zu § 8c Abs. 1 Satz 1 KStG

IV. Fortführungsgebundener Verlustabzug von Kapitalgesellschaften ab 2016
1. Endgültige Gesetzesfassung des § 8d KStG ab VZ 2016
2. Voraussetzung vor Eintritt des Ereignisses des schädliches Anteilseignerwechsels
3. Antragstellung und Gefahr für die nicht bedrohten Verluste
4. Voraussetzung des Erhalts des fortführungsgebundenen Verlustabzugs

V. Folgen des Brexits für Kapitalgesellschaften
1. Folgen für die britische Limited und deren deutschen Anteilseigner
2. Lösungsmöglichkeiten durch grenzüberschreitende Umwandlung für einen sehr eng begrenzten Zeitraum

VI. Sanierung von Kapitalgesellschaften
1. Kippen des Sanierungserlasses v. 27.3.2003
2. Übergangsregelungen für Altfälle bis zum 8.2.2017
3. Neuregelung des § 3a EStG (neu)

VII. Weitere Änderungen durch das Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen
1. Aufwendungen für Rechteüberlassung § 4j EStG (neu)
2. Erhöhung Grenzen GWG

VIII. Auswirkungen der Veräußerungen von Anteilen an Kapitalgesellschaften nach zuvor erfolgter Einbringung bzw. erfolgtem Anteilstausch

IX. Offenlegungsvorschriften ab 2016 durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) vom 17. Juni 2015

X. Rund um die Pensionszusage

XI. Rechtsprechung rund um die Kapitalgesellschaften (BFH und FG), u.a.:
1. Neues zur Bestimmung von Fremdkapitalzinsen im Konzern – Anwendung der Kostenaufschlagsmethode (FG Münster vom 07.12.2016)
2. Anforderungen an die Verprobung des Wareneinsatzes und an eine Nachkalkulation (Sächsisches FG vom 22.03.2017)
3. Berücksichtigung der Werthaltigkeit einer Forderung bei der Ermittlung des Veräußerungsgewinns, Vorliegen einer verdeckten Einlage (BFH vom 06.12.2016)
4. Angemessenheit vertraglicher Beziehungen zwischen Kapitalgesellschaft und Anteilseigner (FG des Landes Sachsen-Anhalt vom 13.07.2016, Rev. eingel.)

XII. Verwaltungsvorschriften rund um die Kapitalgesellschaften (BMF und Ländererlasse) u.a.:
1. Überlassung eines Pkw durch eine Gesellschaft an ihren Gesellschafter-Geschäftsführer zur privaten Nutzung (OFD Niedersachsen vom 28.02.2017)
2. Dienstleistungen zwischen steuerbegünstigten Konzerngesellschaften (OFD Nordrhein-Westfalen vom 18.01.2017)

XIII. Koordinierter Ländererlass zum neuen Erbschaftsteuergesetz v. 22.6.2017 und Auswirkungen auf die Kapitalgesellschaften und deren Anteilseigner

 

Bitte beachten Sie: Es werden 2 Zeitstunden als Pflichtfortbildung für den Fachberater für Unternehmensnachfolge anerkannt.

 

Dieses Seminar wird in Sachsen-Anhalt von der Studien-Akademie Magdeburg (SAM) am 22.11.2017 in Magdeburg angeboten. Bitte melden Sie sich für diesen Termin ausschließlich mit dem Anmeldeformular der SAM an.