Der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Michael Meister hat zu Entgelten für private Mitfahrgelegenheiten Stellung genommen.[1] Danach unterliegen die Einkünfte aus der Mitnahme von Fahrgästen im Rahmen von Fahrgemeinschaften der Einkommensteuer, wenn sie 256 € im Kalenderjahr erreichen oder übersteigen.

Praxishinweis

Mit der gesetzlichen Freigrenze[2] ist sichergestellt, dass Einkünfte geringeren Umfangs aus der Bildung von Fahrgemeinschaften steuerfrei bleiben.

Privatpersonen, die regelmäßig nicht gewerbliche Mitfahrgelegenheiten anbieten, sind damit nur unter Umständen verpflichtet, die Kostenbeiträge der Mitfahrer nach
§ 22 Nr. 3 EStG zu versteuern.

[1] BT-Drs. 18/12750 – Antwort auf Frage 25 des Abgeordneten Oliver Krischer (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

[2] § 22 Nr. 3 Satz 2 EStG

 

Stand: 2.8.2017