Status Buchung nicht möglich

Referent Rudolf Bödege, RA, Schadenabteilung, HDI Versicherung AG
Michael Brügge, RA, Schadenabteilung, HDI Versicherung AG
Richard Harder, RA, Schadenabteilung, HDI Versicherung AG

Ort und Termin 16.10.2017, 09:00 Uhr – 12:30 Uhr, Braunschweig
Stadthalle Braunschweig – Konferenzraum, Leonhardplatz, 38102 Braunschweig
16.10.2017, 14:00 Uhr – 17:30 Uhr, Hannover
Steuerberaterverband Niedersachsen Sachsen-Anhalt e.V., Verbandsgeschäftsstelle, Zeppelinstraße 8, 30175 Hannover – Bitte nutzen Sie das Parkhaus des HCC –
16.10.2017, 14:00 Uhr – 17:30 Uhr, Osnabrück
Novum Hotel Osnabrück, Blumenhaller Weg 152, 49078 Osnabrück
17.10.2017, 09:00 Uhr – 12:30 Uhr, Bad Zwischenahn/Ohrwege
Gesellschaftshaus Ohrweger Krug, Querensteder Str. 1, 26160 Bad Zwischenahn/Ohrwege
18.10.2017, 09:00 Uhr – 12:30 Uhr, Stade
Stade Stadeum GmbH u. Co. KG – Aurora von Königsmarck, Schiffertorsstr. 6, 21682 Stade – Zusatztermin!
13.11.2017, 14:00 Uhr – 17:30 Uhr, Magdeburg
Steuerberaterverband Niedersachsen Sachsen-Anhalt – Geschäftsstelle Magdeburg , Zum Domfelsen 4, 39104 Magdeburg

Gebühren Die Gebühr je Teilnehmer beträgt Euro 65,00 und beinhaltet die Arbeitsunterlage sowie die erweiterte Pausenbewirtung.

Seminarinhalte Das Risikomanagement ist ein wesentlicher Baustein der Qualitätssicherung für Ihre Praxis. Wir bieten Ihnen hierzu ein Seminar an, das nicht nur über aktuelle Entwicklungen im Haftungsrecht informiert, sondern auch Praxistipps vermittelt, um Haftungsrisiken zu begrenzen. Aus aktuellem Anlass haben wir daher die Schwerpunktthemen „Die neue Rechtsprechung des BSG zur Statusfeststellung“ und „Neue Haftungsgefahren für Steuerberater bei der Jahresabschlusserstellung“ in den Mittelpunkt dieses Seminares gesetzt.

Schwerpunktthema I
Das Seminar thematisiert daher die Frage, welche Haftungsgefahren sich für einen Steuerberater aus der neuen Rechtsprechung des BSG zur sozialversicherungsrechtlichen Statusermittlung ergeben, wenn dieser mit der Lohnbuchführung für eine GmbH befasst ist, die ohne rechtswirksame Befreiung durch die DRV einen Minderheitsgesellschafter-Geschäftsführer, Fremdgeschäftsführer oder leitenden Angestellten rentenversicherungsfrei beschäftigt.
Welche Beratungspflichten treffen den mit Lohnbuchführung befassten Steuerberater? Muss er die BSG-Rechtsprechung beobachten und kennen? Wann überschreitet er bei der Prüfung der Sozialversicherungspflicht die Grenzen zu einer unerlaubten Rechtsberatung? Wann muss er den Mandanten spätestens an einen Fachanwalt für Sozialrecht verweisen?

Auf dieser Grundlage werden dann die möglichen Beratungspflichten und die Haftungsgefahren erörtert, die die neue Rechtsprechung des BSG zur Statusermittlung für Steuerberater mit sich bringt. Hierbei sollen auch Lösungsansätze und Strategien erarbeitet werden, mit deren Hilfe die Haftungsrisiken bei der Lohnbuchführung minimiert bzw. auf den Mandanten oder einen Rechtsanwalt abgewälzt werden können.

Schwerpunktthema II
Als Steuerberater sind Sie immer neuen Haftungsrisiken ausgesetzt. Ein aktuelles Beispiel: Eine GmbH erwirtschaftet über mehrere Jahre Verluste, die nicht durch Eigenkapital gedeckt sind. Der Steuerberater macht den Geschäftsführer der Gesellschaft auf dieses Problem zwar aufmerksam, führt das Mandat aber fort. Am Ende ist die GmbH insolvent – und der Steuerberater wird auf Schadenersatz verklagt.

Mit Urteil vom 26.1.2017 hat der BGH den Verantwortungsbereich des Steuerberaters hinsichtlich der Prüfung der Unternehmensfortführung deutlich erweitert. Bereits bei der Erstellung des Jahresabschlusses, so der BGH, müsse der Steuerberater prüfen, ob sich auf der Grundlage der ihm zur Verfügung stehenden Unterlagen tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten ergeben, die einer Fortführung der Unternehmertätigkeit entgegenstehen können. Und selbst dann, wenn er handelsrechtlich von einer Unternehmensfortführung ausgehen dürfe, müsse er anders als bisher den Geschäftsführer der von ihm betreuten GmbH auf eine mögliche Insolvenz hinweisen, wenn entsprechende Anhaltspunkte offenkundig sind und er annehmen muss, dass diesem die Insolvenzreife möglicherweise nicht bekannt ist.
Diese Beispiele zeigen: Die Zahl der Anspruchsgrundlagen wächst kontinuierlich – und das nicht allein durch neue Rechtsprechung. Mandanten und außenstehende Dritte sind auch immer häufiger bereit, Streitigkeiten juristisch auszutragen und dabei den Weg durch die Instanzen zu gehen. Wer da nicht auf dem Laufenden bleibt, zieht vor Gericht schnell den Kürzeren.

Ziel des Seminars ist, den Teilnehmern das notwendige Rüstzeug an die Hand zu geben, um rechtliche Fallstricke in der Beratungspraxis frühzeitig zu erkennen und auszuschalten. Denn fachliches Know-how und Sensibilität für aktuelle Problemstellungen können dazu beitragen, dass Haftungsfälle gar nicht erst entstehen.

Risikovorsorge liegt nicht nur in Ihrem eigenen Interesse, sondern auch im Interesse der Versicherungswirtschaft. Je weniger Schäden anfallen, desto besser für beide Seiten. Deshalb erhalten alle Seminarteilnehmer, die ihre Ver-mögensschaden-Haftpflichtversicherung zu den attraktiven Verbandskonditionen bei HDI abgeschlossen haben, einen zusätzlichen Prämiennachlass in Höhe von 10 Prozent. HDI ist damit der einzige Versicherer, der Risikomanagement bei Steuerberatern sowohl durch kompetente Fachreferenten fördert als auch finanziell honoriert.

 

Die Teilnahme an dem Qualitätssicherungsprogramm wird für Verbandsmitglieder, die bei der HDI Versicherung AG eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben, mit einem Prämiennachlass honoriert.

Voraussetzungen für einen 10%igen Prämiennachlass in der VH-Versicherung
1.    Teilnahme an diesem Risikomanagement-Seminar
2.    Nachweis von weiteren 36 Stunden Fortbildung durch den Fortbildungspass des Verbandes

Anmerkung:
Die Rabattgewährung erfolgt jeweils von Jahr zu Jahr unter den zuvor genannten – jährlich neu zu erfüllenden – Voraussetzungen.
Der Nachweis der Fortbildung muss vom Versicherungsnehmer spätestens als Anlage zu dem jeweiligen Fragebogen des Versicherers für das abgelaufene Versicherungsjahr erbracht werden.
Die Summe aller qualitätsbezogenen Nachlässe ist auf 3.000 Euro begrenzt.

Die Teilnehmer erhalten zur Vorlage bei HDI eine gesonderte Teilnahmebestätigung.