Status Buchung möglich

Referent Dipl.-Fw. (FH) Dirk Krohn, StOAR

Prof. Dr. Hans Ott, StB vBP


Ort und Termin 18.01.2018, 09:00 Uhr – 17:00 Uhr, Bad Zwischenahn/Ohrwege
Gesellschaftshaus Ohrweger Krug, Querensteder Str. 1, 26160 Bad Zwischenahn/Ohrwege
19.01.2018, 09:00 Uhr – 17:00 Uhr, Hannover
Steuerberaterverband Niedersachsen Sachsen-Anhalt e.V., Verbandsgeschäftsstelle, Zeppelinstraße 8, 30175 Hannover – Bitte nutzen Sie das Parkhaus des HCC –

Gebühren Die Gebühr je Teilnehmer beträgt Euro 175,00 und beinhaltet auch die Kosten für die Arbeitsunterlage sowie die erweiterte Pausenbewirtung – ausgenommen das Mittagessen.

Seminarinhalte In der Praxis ergeben sich immer wieder Fragen rund um die Umstrukturierung einer GmbH. Das Seminar beinhaltet schwerpunktmäßig die zivil- und steuerrechtliche Behandlung der Umwandlung eines Personenunternehmens hinein in die GmbH sowie die Rückumwandlung einer GmbH in ein Personenunternehmen. Diskutiert werden praktische Zweifelsfragen sowie die vielfältigen Stolperfallen unter Berücksichtigung der Verwaltungsauffassung im Umwandlungsteuer-Erlass 2011. Die praxisorientierte Erörterung der einzelnen Umwandlungsarten anhand ausgewählter Beispielsfälle ermöglicht eine sofortige Umsetzung der mitunter schwierigen Materie. Die praktischen Gestaltungshinweise dienen der Vermeidung von steuerlichen Fehlern bei Umstrukturierungen.

 

Inhalt

I. Einbringung in eine GmbH 
1. Zivilrechtliche Möglichkeiten der Umwandlung
a) Ausgliederung, Verschmelzung und Formwechsel
b) Sacheinlage und (erweitertes) Anwachsungsmodell
c) Ablauf der Einbringung
2. Gesellschaftsrechte bei inbringungen nach § 20 UmwStG
a) Richtige Gewährung neuer Anteile
b) Sacheinlage als Aufgeld
c) Verzicht auf Kapitalerhöhung
3. Qualifizierter Einbringungsgegenstand
a) Zurückbehaltung und Vorab-Auslagerung wesentlicher Betriebsgrundlagen
b) Sonderbetriebsvermögen bei Einbringungen
c) Anteile an einer Komplementär-GmbH als wesentliche Betriebsgrundlage
4. Richtige Antragstellung bei Buchwertfortführung
a) Steuerlicher Übertragungsstichtag
b) Maßgebende steuerliche Schlussbilanz
5. Bilanzielle Behandlung der Einbringung
a) Einschränkungen bei sonstigen Gegenleistungen
b) Negatives Kapitalkonto beim einbringenden Rechtsträger
6. Steuerliche Rückbeziehung
a) Steuerlicher Übertragungsstichtag
b) Übermäßige Entnahmen im Rückbeziehungszeitraum
c) Keine Rückwirkung bei der Umsatzsteuer
d) Vertragsbeziehungen im Rückwirkungszeitraum
7. Sonstige Problembereiche
a) Behandlung von Ergänzungsbilanzen beim Einbringenden
b) § 6b EStG und § 7g EStG bei Einbringungen
c) Richtige Behandlung von Einbringungskosten

II. Qualifizierter Anteilstausch nach § 21 UmwStG
1. Mehrheitsvermittelnde und mehrheitsverstärkende Anteile
2. Voraussetzungen der Steuerneutralität

III. Steuerrisiken bei sperrfristbehafteten Anteilen
1. Originäre, fiktive und derivative sperrfristbehaftete Anteile
2. Schädliche Tatbestände während der siebenjährigen Sperrfrist
3. Einbringungsgewinn I und Behandlung des Erhöhungsbetrags (step-up)
4. Nachweispflichten und Weitereinbringung sperrfristbehafteter Anteile

IV. Umwandlung der GmbH in ein Personenunternehmen
1. Zivilrechtliche Möglichkeiten und Ablauf der Umwandlung
2. Bilanzierung bei Umwandlung
a) Wertansatz in der steuerlichen Schlussbilanz der GmbH
b) Zwingende Wertverknüpfung beim übernehmenden Rechtsträger
c) Übernahmefolgegewinn
3. Fiktive Ausschüttung offener Rücklagen
4. Übernahmeergebnis
a) Ermittlung des Übernahmeergebnisses
b) Übernahmeverluste und Untergang von Anschaffungskosten der GmbH-Anteile
5. Gewerbesteuer nach § 18 Abs. 3 UmwStG
a) Inhalt und Zweck der Regelung
b) Fehlende Gewerbesteuer-Anrechnung nach § 35 EStG
c) Gewerbesteuerliche Infektion von Betriebsvermögen
6. Pensionsrückstellungen bei Umwandlungen

V. Umwandlung und Grunderwerbsteuer
1. Relevante Erwerbsvorgänge nach § 1 GrEStG
2. Anwendung und Zweifelsfragen der Konzernklausel nach § 6a GrEStG

Dieses Seminar wird in Sachsen-Anhalt von der Studien-Akademie Magdeburg (SAM) am 15.02.2018 in Magdeburg angeboten. Bitte melden Sie sich für diesen Termin ausschließlich mit dem Anmeldeformular der SAM an.