Dieses Skript wird die Gestaltungsvariante der vermögensverwaltenden Kapitalgesellschaften und die Voraussetzungen der erweiterten Kürzung in alle Richtungen beleuchten und Gestaltungshinweise geben, damit Erträge aus Immobilienvermögen nur mit 15 % besteuert werden. Die britische Premierministerin hat das offizielle BREXIT-Gesuch an die Europäische Kommission gerichtet. Das Skript beleuchtet die gravierenden Konsequenzen für Kapitalgesellschaften und deren Anteileigner und zeigt Lösungshinweise auf.

Auch im Jahre 2017 haben sich einige Gesetzesänderungen für Kapitalgesellschaften und deren Anteilseigner ergeben. So gibt es interessante Änderungen durch das Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen im Hinblick auf die Sanierung von Kapitalgesellschaften (§ 3a EStG). Für Fälle vor dem 9.2.2017 werden die Übergangsregelungen zum Sanierungserlass v. 27.3.2003 vorgestellt. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts v. 29.3.2017 zum Verlustabzug gem. § 8c KStG wirft seine Schatten voraus. Darüber hinaus kommt dem endgültigen § 8d KStG eine besondere Bedeutung zu.

 

Seitenumfang: ca. 390 Seiten
Bindungsart: gebunden
Preis: 35.00 Euro (zzgl. 7% USt)
Rechtsstand, bzw. Erscheinungsdatum: Oktober 2017
Autor(en): Dipl.-Fw. (FH) Thomas Maack, StB
Dipl.-Fw (FH) Thomas Vollgraf, ORR

 

Inhaltsverzeichnis

 

I. Vermögensverwaltende Kapitalgesellschaften als Gestaltungsinstrument
1. Gestaltung bei Betriebsaufspaltung
2. Vermietung an nahestehende Personengesellschaften/Kapitalgesellschaften
3. Veräußerung der Immobilien
4. Schädliche Mitvermietung von Betriebsvorrichtungen

II. Gesetzesänderungen durch BEPS 2017

III. BVerfG-Urteil v. 29.3.2017 zu § 8c Abs. 1 Satz 1 KStG

IV. Fortführungsgebundener Verlustabzug von Kapitalgesellschaften ab 2016
1. Endgültige Gesetzesfassung des § 8d KStG ab VZ 2016
2. Voraussetzung vor Eintritt des Ereignisses des schädliches Anteilseignerwechsels
3. Antragstellung und Gefahr für die nicht bedrohten Verluste
4. Voraussetzung des Erhalts des fortführungsgebundenen Verlustabzugs

V. Folgen des Brexits für Kapitalgesellschaften
1. Folgen für die britische Limited und deren deutschen Anteilseigner
2. Lösungsmöglichkeiten durch grenzüberschreitende Umwandlung für einen sehr eng begrenzten Zeitraum

VI. Sanierung von Kapitalgesellschaften
1. Kippen des Sanierungserlasses v. 27.3.2003
2. Übergangsregelungen für Altfälle bis zum 8.2.2017
3. Neuregelung des § 3a EStG (neu)

VII. Weitere Änderungen durch das Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen
1. Aufwendungen für Rechteüberlassung § 4j EStG (neu)
2. Erhöhung Grenzen GWG

VIII. Auswirkungen der Veräußerungen von Anteilen an Kapitalgesellschaften nach zuvor erfolgter Einbringung bzw. erfolgtem Anteilstausch

IX. Offenlegungsvorschriften ab 2016 durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) vom 17. Juni 2015

X. Rund um die Pensionszusage

XI. Rechtsprechung rund um die Kapitalgesellschaften (BFH und FG), u.a.:
1. Neues zur Bestimmung von Fremdkapitalzinsen im Konzern – Anwendung der Kostenaufschlagsmethode (FG Münster vom 07.12.2016)
2. Anforderungen an die Verprobung des Wareneinsatzes und an eine Nachkalkulation (Sächsisches FG vom 22.03.2017)
3. Berücksichtigung der Werthaltigkeit einer Forderung bei der Ermittlung des Veräußerungsgewinns, Vorliegen einer verdeckten Einlage (BFH vom 06.12.2016)
4. Angemessenheit vertraglicher Beziehungen zwischen Kapitalgesellschaft und Anteilseigner (FG des Landes Sachsen-Anhalt vom 13.07.2016, Rev. eingel.)

XII. Verwaltungsvorschriften rund um die Kapitalgesellschaften (BMF und Ländererlasse) u.a.:
1. Überlassung eines Pkw durch eine Gesellschaft an ihren Gesellschafter-Geschäftsführer zur privaten Nutzung (OFD Niedersachsen vom 28.02.2017)
2. Dienstleistungen zwischen steuerbegünstigten Konzerngesellschaften (OFD Nordrhein-Westfalen vom 18.01.2017)

XIII. Koordinierter Ländererlass zum neuen Erbschaftsteuergesetz v. 22.6.2017 und Auswirkungen auf die Kapitalgesellschaften und deren Anteilseigner

 

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