Dienstleistungen, Handel, Werklieferungen – der europäische Markt wächst immer stärker zusammen.

Dabei wurde und wird aktuell die umsatzsteuerrechtliche Beurteilung im Binnenmarkt erheblichen Veränderungen unterworfen – und die Änderungen durch Gesetzgebung und Rechtsprechung reißen nicht ab. Sie benötigen daher zuverlässige und fundierte Informationen.

Das Skript vermittelt das jährliche Wissens-Update rund um die Umsatzsteuer im europäischen Markt. Schwerpunkte bilden u.a. die aktuellen Rechtsprechungshinweise des BFH zum Reihengeschäft.

 

Seitenumfang: ca. 190 Seiten
Bindungsart: gebunden
Preis: 35.00 Euro (zzgl. 7% USt)
Rechtsstand, bzw. Erscheinungsdatum: August 2017
Autor(en): Dipl.-Fw. (FH) Jürgen R. Schott, StB

 

Inhaltsverzeichnis

 

I. Liefergeschäfte Innergemeinschaftlich
1. Fokus Reihengeschäfte
a) Konflikt Rechtsprechung: Ausgangslage FinVerw – EuGH – BFH
b) Wichtig und hochaktuell: die Zuordnung der Warenbewegung bei Transportveranlassung durch den „mittleren Unternehmer“ in der Reihe
c) Absichtsbekundung Gesetzesänderung: Kommt der neue § 3 Abs. 6a UStG?
d) Neuregelung auch bei Reihengeschäften mit Drittstaatenverknüpfung?
e) Konsequenz Melde- und Deklarationspflichten?
2. Sonderproblem „Facet-Urteil“ des EuGH: der sog. „verschobene“ innergemeinschaftliche Erwerb
3. Vorteile des Dreiecksgeschäfts im Binnenmarkt
a) Voraussetzungen und Gefahrenpunkte
b) Gefahrenpunkt „falsch gewählte Transportveranlassung“
c) Gefahrenpunkt Zinsschaden bei „Nichterkennen“
4. Weitere Hinweise zu innergemeinschaftlichen Lieferungen:
a) Sog. objektive Beweislage beim Belegnachweis
b) Buchnachweis: Steuerbefreiung auch ohne (ausländische) Vat.-Nr. möglich?
c) Gelangensnachweis auch bei innergemeinschaftlichem Verbringen notwendig?
d) Kernaussagen des EuGH zum innergemeinschaftlichen Verbringen
e) Vertrauensschutz – Probleme bei Unregelmäßigkeiten
5. Abgrenzungen zu Drittstaatenlieferungen
a) ATLAS-Verfahren
b) Anpassung der Anforderungen an Spediteursbescheinigungen zum Nachweis der USt-Befreiung von Ausfuhrlieferungen

II. Die Dienstleistungen im Binnenmarkt
1. Ortsbestimmung und -verlagerung bei bestimmten grenzüberschreitenden Dienstleistungen
2. Problemfälle/Besonderheiten/Nachweisanforderungen
a) Gefahr: Steuerpflicht in DE bei Betriebsprüfung
b) Abwehrargumentation und Vertrauensschutz
3. Ausnahme- bzw. Sonderorte bei den Dienstleistungen, insbesondere Grundstücksleistungen
4. Aktuell: BFH und Gesetzgeber zur Abgrenzung Bauwerk-Gebäude oder Betriebsvorrichtung?
5. Neue Ortsbestimmung und Ortsverlagerung ab 2015 bei elektronischen Dienstleistungen

III. Hinweise zur Steuerschuldumkehr bei Auslandssachverhalten
1. Reverse-Charge-Verfahren bei Dienstleistungen insbesondere B2B (weltweit)
2. Reverse-Charge an ausländische Unternehmer bzw. von ausländischen Unternehmern an inländische Leistungsempfänger
3. Richtige Fakturierung? Konsequenzen bei Fehlern?
4. Die „umsatzsteuerliche Niederlassung“ und § 13b UStG
5. Besonderheiten bei atypischen Unternehmern, z.B. Klein-UN, Ärzte etc.

IV. Weitere wichtige Punkte / Sonderfälle / Rechtsprechung
1. Entwicklung EU-Harmonisierung: EU-Modellversuch einer Vorabauskunft bei grenzüberschreitenden Fällen („crossborder ruling“)
2. Der innergemeinschaftliche Versandhandel – Gefahrenpunkte
3. Sonstiges aus Verwaltung, Rechtsprechung u.a.
a) EuGH aktuell zu Betrugsfällen in der EU
(1) Reaktion BMF/BFH?
(2) Hinweise zur Vertrauensschutzproblematik
b) Erkenntnisse der aktuellen Rechtsprechung zum Gebrauchtwagenhandel
c) Konsignationslager in der EU: neue Rechtsprechung
4. Checkliste: Rechnungsangaben grenzüberschreitend
5. Kurzhinweis: Andere Länder – andere Pflichten?
6. Ausländischer Fiskus setzt Steueransprüche durch

 

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