Die Anwendung der Regelungen des Umwandlungssteuererlasses vom 11.11.2011 und die letzten Gesetzesänderungen in 2015 (!) zeigen in der Praxis mehr und mehr die Gefahren, aber auch Beratungschancen auf.
Darüber hinaus gibt es häufig Probleme bei der praktischen Umsetzung von Umwandlungen nach dem Umwandlungssteuergesetz. Die Umsetzung von Umwandlungen und Abbildung in den Bilanzen der beteiligten Unternehmen werden anhand von vielen Beispielen anschaulich, aber auch kontrovers dargestellt. Insbesondere die Umwandlungen „Rein in die Körperschaft“ sollten mit größter Vorsicht bearbeitet werden, da hier der Fehlerteufel im Detail steckt. Bei Nichtbeachtung dieser Grundsätze droht die Vollaufdeckung sämtlicher stiller Reserven im übertragenden Vermögen.
Viele Berater treten in tückische und kaum erkennbare Umstrukturierungsfallen – mit teilweise ganz verheerenden steuerlichen Folgen für die Mandanten! Damit Ihnen das nicht passiert, werden im Rahmen dieser Veranstaltung die größten Fallen und Gefahrenherde aus der bisherigen praktischen Anwendung aufgezeigt und Möglichkeiten der Vermeidung im Rahmen der Beratung dargestellt. Dabei werden die Inhalte des Seminars an die jeweiligen aktuellen Entwicklungen aus der Praxis, Verwaltung und Rechtsprechung ständig angepasst.

 

Seitenumfang: ca. 68 Seiten
Bindungsart: gebunden
Preis: 35.00 Euro (zzgl. 7% USt)
Rechtsstand, bzw. Erscheinungsdatum: April 2018
Autor(en): Dipl.-Fw. (FH) Dirk Krohn, StOAR

 

Inhaltsverzeichnis

I. Chancen und Gefahren durch das Wertansatzwahlrecht Buchwert / Zwischenwert / Gemeiner Wert und dessen Ausübung
1. Ausübung des Wertansatzwahlrechts nur mit der „Steuerlichen Schlussbilanz“
2. Definition „Gemeiner Wert“ für die übergehende Sachgesamtheit
3. Nichtanwendung der steuerlichen Bilanzansatzverbote nach § 5 EStG
4. Nichtberücksichtigung der stillen Lasten aus einer Pensionsrückstellung
5. Verteilung des „Gesamt-Gemeinen-Werts“ auf die übergehenden Wirtschaftsgüter – Chance einer schnellen „Nutzung“
6. Begrenzung des „gewählten“ Buchwerts durch spätere Betriebsprüfung

II. Risiko durch Entnahmen im Rückwirkungszeitraum
1. Rückwirkungsfiktion § 20 Abs. 5 UmwStG
2. Entnahmen und Einlagen im Rückwirkungszeitraum
3. Einbringungsobjekt muss mindestens einen Buchwert von Null haben
4. Aufdeckung von stillen Reserven beim Einbringenden

III. Chancen des Erwerbs von sperrfristbehafteten erhaltenen Anteilen nach § 20 UmwStG
1. Wirtschaftsgut-Step Up bei aufnehmender KapG und Anschaffungskosten der Beteiligung
2. Wirkung auf das steuerliche Einlagekonto
3. Antrag auf Erteilung einer Bescheinigung nach § 22 Abs. 5 UmwStG
4. Berücksichtigung im Kaufpreis für die Anteile an der KapG
5. Absicherung im Anteilsübertragungsvertrag

IV. Risiko der Nichtbeachtung der Nachweispflichten nach § 22 Abs. 3 UmwStG
1. Doppelte Veräußerungsfiktion
2. Möglichkeiten der Nachholung der Nachweispflichten
3. Absicherung der Nachweispflichten beim Anteilstausch für die eingebrachten Anteile

V. Einbringung in eine KapG nach § 20 UmwStG durch eine natürliche Person = Gewerbesteuerpflicht des Einbringungsgewinns I
1. Einbringung des Betriebs einer Mitunternehmerschaft und anschließende sukzessive Veräußerung der sperrfristbehafteten Anteile
2. Formwechsel einer PersG in eine KapG

VI. Ersatzrealisationstatbestände als schädliche Ereignisse für die Auslösung der rückwirkenden Besteuerung
1. Umwandlungen, Einbringungen und Formwechsel als schädliche Veräußerungen
2. Anwendung der Billigkeitsregelungen des UmwStE (Rn. 22.23.)
3. Einlagenrückgewähr in der Praxis (Notwendigkeit einer Ausschüttungskontrolle durch den Berater, gesonderte Aufzeichnungen)
4. Wegzug des Einbringenden nach unentgeltlicher Übertragung der erhaltenen Anteile in ein Drittland

VII. Rechtsänderung 2015 im Hinblick auf die sonstigen Gegenleistungen bei Einbringungen in Kapital- und Personengesellschaften
1. Gefahren bei Einbringungen nach §§ 20 und 21 UmwStG, insbesondere Folgen der Gewährung zu hoher Gegenleistungen
2. Anwendungsregelung
3. Chancen bei Einbringungen nach § 24 UmwStG (keine Versteuerung trotz Buchung auf Fremdkapital)

VIII. Verlagerung von stillen Reserven auf andere Gesellschaftsanteile
1. Nachweispflichten
2. Einbringender als Steuerschuldner
3. Notwendigkeit von Steuerklauseln im Rahmen von Kapitalerhöhungen und Gründungen

 

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