Status Buchung möglich

Referent Dipl.-Finazwirt (FH) Joachim Vogt

Ort und Termin 17.09.2018, 09:00 Uhr – 17:00 Uhr, Braunschweig
Stadthalle Braunschweig – Vortragssaal, Leonhardplatz, 38102 Braunschweig
18.09.2018, 09:00 Uhr – 17:00 Uhr, Hannover
Steuerberaterverband Niedersachsen Sachsen-Anhalt e.V., Verbandsgeschäftsstelle, Zeppelinstraße 8, 30175 Hannover – Bitte nutzen Sie das Parkhaus des HCC –
25.09.2018, 09:00 Uhr – 17:00 Uhr, Osnabrück
Select Hotel Osnabrück, Blumenhaller Weg 152, 49078 Osnabrück
26.09.2018, 09:00 Uhr – 17:00 Uhr, Bad Zwischenahn/Ohrwege
Gesellschaftshaus Ohrweger Krug, Querensteder Str. 1, 26160 Bad Zwischenahn/Ohrwege

Gebühren Die Gebühr je Teilnehmer beträgt Euro 175,00 und beinhaltet auch die Kosten für die Arbeitsunterlage sowie die erweiterte Pausenbewirtung – ausgenommen das Mittagessen.

Seminarinhalte Beinahe jede betriebliche Transaktion eines Unternehmers löst eine umsatzsteuerliche Fragestellung aus. Somit stellt die Umsatzsteuer in der täglichen Praxis eine der wichtigsten und zugleich komplexesten Steuerarten dar. Häufige Gesetzesänderungen, eine Vielzahl von Verwaltungsanweisungen sowie vor allem die Rechtsprechung des EuGH und BFH wollen im Beratungsalltag sicher umgesetzt werden.
Mit diesem Seminar erhalten Sie einen umfassenden Überblick über aktuelle umsatzsteuerliche Entwicklungen, die im Lebenszyklus eines Unternehmens zu beachten sind. Dabei werden anhand von zahlreichen Praxisbeispielen insbesondere auch die Leistungsbeziehungen zwischen Gesellschaft und Gesellschafter betrachtet. Ebenso werden Handlungs- und Gestaltungsempfehlungen zu besonderen umsatzsteuerlichen Problemkreisen (z.B. Organschaft oder Geschäftsveräußerung im Ganzen) gegeben. 

Gliederung

I. Der Lebenszyklus eines Unternehmens
1. Beginn und Ende der Unternehmereigenschaft
a) Wirtschaftliche Tätigkeit
b) Die Absicht reicht schon
c) Erfolglose Unternehmen
d) Vorgründungs- und Vorgesellschaft
e) Unternehmer noch nach der Liquidation
2. Eintritt neuer Gesellschafter
a) Sacheinlagen und Ausgabe von Gesellschaftsanteilen
b) Erweiterung von Einzelunternehmen und Gesellschaften
c) Vorbereitung, (erfolglose) Gründung und Vorsteuerabzug
d) Brennpunkt: Übertragungsvorgänge, die zur Vorsteuer führen
e) Eine Bruchteilsgemeinschaft entsteht
3. Die Sphären eines Unternehmens – Unternehmensvermögen
a) Halten, Verwalten, Veräußern von Beteiligungen
b) Holding als Unternehmer?
4. Ausscheiden von Gesellschaftern
a) Veräußerung von Anteilen durch den Gesellschafter
b) Abfindung durch Gesellschaft
c) Realteilungen

II. Leistungen zwischen Gesellschaft und Gesellschafter
1. Leistungen an die Gesellschaft
a) Leistungsaustausch macht Unternehmen – keine Ausnahmen bei Gesellschaften
b) Die Selbständigkeit von Gesellschaftern
c) Leistungsaustausch oder Gesellschafterbeitrag, eine Frage der Gestaltung
d) Überlassung von (Sonder-) Betriebsvermögen an die Gesellschaft
e) Geschäftsführung und Vertretung – Sonderentgelt oder Gewinnverteilung
f) Praxisbeispiele: Vermietung; Personalüberlassung; Kostentragung; Überlassung Maschinen und Geräte; Lizenzen
2. Leistungen an den Gesellschafter
a) Steuerfreie Leistungen von Personenvereinigung an Mitglieder?
b) Gemeinschaftspraxen bei Ärzten
c) Geschäftsführungsentgelt
d) Beratungsentgelt
e) Kfz-Überlassung
f) Vergütungsvarianten und deren Folgen: entgeltlich, teilentgeltlich, unentgeltlich

III. Organschaft
1. Grundsätze
2. Personengesellschaften als Organgesellschaften
3. Führungsholding und Vorsteuerabzug
4. Streitfall: Betriebsaufspaltung
5. § 15a UStG im Organkreis

IV. Geschäftsveräußerung im Ganzen – aktuelle Probleme
1. Überblick GiG
2. Betriebsaufspaltung als GiG
3. Gesellschaft veräußert Vermietungsobjekte
4. Teilbetriebsveräußerung
5. Nicht erkannte Organschaft
6. Konsequenzen und Gestaltungen

V. Bruchteilsgemeinschaften
1. Auftrag durch (mehrere) Gemeinschafter: Wer ist Leistungsempfänger?
2. Die „Leistungsempfängergemeinschaft“
3. Praxisbeispiele (z.B. Ehegatten-Gemeinschaft)
4. Wie müssen die Rechnungen aussehen?
5. Ausgangsumsätze – Unter welchem Namen wird als Leistungserbringer aufgetreten?
6. Sonderfall: Bauherrengemeinschaften

 

Dieses Seminar wird in Sachsen-Anhalt von der Studien-Akademie Magdeburg (SAM) am 23.08.2018 in Halle sowie am 10.09.2018 in Magdeburg angeboten. Bitte melden Sie sich für diese Termine ausschließlich mit dem Anmeldeformular der SAM an.

 

Bitte beachten Sie: Es werden 2 Zeitstunden als Pflichtfortbildung für den Fachberater für Unternehmensnachfolge anerkannt.