Status Buchung möglich

Referent Prof. Dr. Markus Peter, StB

Ort und Termin 03.12.2018, 09:00 Uhr – 17:00 Uhr, Bad Zwischenahn/Ohrwege
Gesellschaftshaus Ohrweger Krug, Querensteder Str. 1, 26160 Bad Zwischenahn/Ohrwege
04.12.2018, 09:00 Uhr – 17:00 Uhr, Hannover
Steuerberaterverband Niedersachsen Sachsen-Anhalt e.V., Verbandsgeschäftsstelle, Zeppelinstraße 8, 30175 Hannover

Gebühren Die Gebühr je Teilnehmer beträgt Euro 175,00 und beinhaltet auch die Kosten für die Arbeitsunterlage sowie die erweiterte Pausenbewirtung – ausgenommen das Mittagessen.

Seminarinhalte Grenzüberschreitende Steuersachverhalte gehören immer mehr zum täglichen Geschäft des Steuerberaters. Die deutsche Finanzverwaltung schaut zunehmend kritischer auf internationale Besteuerungssachverhalte. Für Sie als Berufspraktiker ist es daher unerlässlich, Ihr Wissen in diesem Bereich auszubauen, um Doppelbesteuerungen zu vermeiden und eine steueroptimale Planung zu gewährleisten. Das Seminar vermittelt Ihnen hierzu alle grundlegenden Aspekte des internationalen Steuerrechts in intensiver Weise, und Sie erhalten wertvolle Praxishinweise von unserem erfahrenen Referenten.

 

Gliederung

I. Steuerpflicht
1. Unbeschränkte Steuerpflicht
a) Grundtatbestand gem. § 1 EStG i.V.m. §§ 8 und 9 AO
b) Unbeschränkte Steuerpflicht auf Antrag
2. Beschränkte Steuerpflicht
a) Tatbestand des § 49 EStG
b) Sonderregelungen für beschränkt Steuerpflichtige gem. § 50 EStG
c) Steuerabzug gem. § 50a EStG
d) Exkurs: Praxisbeispiele und Gestaltungshinweise zur Zinsschranke
e) Erweitert beschränkte Steuerpflicht

II. Vermeidung der Doppelbesteuerung
1. Methoden zur Vermeidung der Doppelbesteuerung
2. Vermeidung der Doppelbesteuerung nach deutschem Steuerrecht
a) Systematik
b) Einzelheiten von §§ 34c, 34d EStG
3. Vermeidung durch Doppelbesteuerungsabkommen (DBA)
a) Grundlagen der DBA und des OECD-MA
b) Ansässigkeit i.S.d. DBA
c) Die Zurechnungsnormen im OECD-MA
d) Vermeidung der Doppelbesteuerung gem. Art. 23 OECD-MA anhand von Fallbeispielen

III. Steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten bei Auslandsinvestitionen
1. Die steuerliche Behandlung von Direktgeschäften
2. Repräsentanz oder Betriebsstätte? – Vorteile, Nachteile, Voraussetzungen, Abgrenzung
3. Gründung einer ausländischen Tochterkapitalgesellschaft/Personengesellschaft

IV. Besteuerung ausländischer Betriebsstätten
1. Betriebsstättenbesteuerung und Ermittlung des Betriebsstättenergebnisses (AOA)
2. Was sind sog. „dealings“?
3. Gewinnabgrenzung bei Betriebsstätten gem. § 1 Abs. 5 AStG

V. Besteuerung ausländischer Tochterkapitalgesellschaften
1. Wie werden Dividenden besteuert?
2. Wie werden Gewinne aus der Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften besteuert?
3. Wie kann die Finanzierung ausländischer Einheiten optimal strukturiert werden?

VI. Besteuerung ausländischer Tochterpersonengesellschaften
1. Transparenzprinzip und Mitunternehmerkonzept: Wie werden Einkünfte besteuert?
2. Rückfallklauseln gem. § 50d Abs. 9 und 10 EStG

VII. Besteuerung des Wegzugs ins Ausland
1. Natürliche Personen: § 6 AStG
2. Fortentwicklung des § 50i EStG
3. Kapitalgesellschaften: §§ 11, 12 KStG

VIII. Hinzurechnungsbesteuerung nach dem AStG
1. Tatbestand des § 8 AStG
2. Erfassung weiterer Gesellschaften gem. § 14 AStG
3. Switch-over-Klausel des § 20 Abs. 2 AStG bei Betriebsstätten

IX. Verrechnungspreise und Funktionsverlagerungen
1. Tatbestand des § 1 AStG
2. Dokumentation gem. § 90 Abs. 3 AO und GAufzVO (inklusive BEPS-Maßnahmen)
3. Funktionsverlagerungen erkennen und vermeiden