Personenhandelsgesellschaften, die als steuerliche Mitunternehmerschaften anzusehen sind, werden – je nach Größenmerkmal der BP – regelmäßig oder in größeren Zeitabständen einer Außenprüfung unterzogen. Seit geraumer Zeit fällt auf, dass Außenprüfer(innen) der Amts- und Groß-BP ihr steuerliches Fachwissen im Umgang mit „der Personengesellschaft“ erheblich verbessert haben und zum Teil sogar mit soliden Kenntnissen im Handelsrecht aufwarten können.
Das Skirpt verfolgt die Zielsetzung, dem/der steuerlichen Berater(in) aufzuzeigen, in welchen mehrergebnisrelevanten Bereichen die Außenprüfung Schwerpunkte setzt. In der jüngeren Vergangenheit zeigte sich deutlich, dass z.B. § 15a EStG häufiger denn je Schwerpunkt der gesamten Außenprüfung war. Aber auch Prüfungsansätze im Gesamthands- und Sonderbereich können bei der Suche nach Mehrergebnissen zu Überraschungen führen. Im dritten Kapital werden sodann steuersystematische Problembereiche vorgestellt.

 

Seitenumfang: ca. 85 Seiten
Bindungsart: gebunden
Preis: 35.00 Euro (zzgl. 7% USt)
Rechtsstand, bzw. Erscheinungsdatum: Juli 2018
Autor(en): Dipl.-Fw. (FH) Wolfram Gärtner

 

Inhaltsverzeichnis

 

I. Prüfungsansätze im Gesamthands- und Sonderbereich der Gesellschaft
1. Bilanzierung von Grundstücken und Gebäuden, die kein Gesamthandsvermögen sind
2. Nicht betriebliches Gesamthandsvermögen
3. Darlehensgewährung an Gesellschafter ohne Fremdvergleichbarkeit
4. Unterbliebener Ausweis im Sonderbereich – Folgen im Bereich der §§ 6 Abs. 3, 16 EStG
5. Unberechtigter Ausweis von Verbindlichkeiten in der Sonderbilanz
6. Fehlerhafte Verteilung des Gewerbesteuermessbetrags

II. Mehrergebnisschießstand – § 15a EStG
1. Gewinnvorab vs. Sondervergütung i.V.m. dem Saldierungsverbot des § 15a EStG
2. Der Tritt ins Wespennest: Vermischung von Eigen- und Fremdkapital
3. Gesamthänderisch gebundene Rücklagen, die kein Eigenkapital sind
4. Risiko bei Einlagen, die nicht zur Entstehung eines positiven Kapitalkontos führen
5. Erweiterung der Außenhaftung mit kapitalerhöhender Einlage ohne negative Tilgungsbestimmung
6. BFH v. 02.02.2017 – IV R 47/13: Fehlerhafte Behandlung vorgezogener Einlagen
7. Nachträgliche Gewinnzurechnung wegen Minderung der Außenhaftung

III. Sonderfälle aus den Tagebüchern der Amts- und Groß-BP
1. Schenkung von Anteilen an der Besitz-Gesellschaft an nahestehende Personen
2. Ein Wunder: Die Spiegelbildmethode ist kein steuerlicher Bilanzposten
3. Falsche Abschreibung von Ergänzungsbilanz-Mehrwerten für Gebäude und Mobilien
4. Fehlerhafte Ausgliederung von Betriebs- oder Sonderbetriebsvermögen in eine gewerblich geprägte GmbH & Co. KG
5. Veräußerungsgewinne, die wider Erwarten als laufende Gewinne zu versteuern sind

 

 

 

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