Online-Befragung zur Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Finanzamt

Seit dem 1.3.2019 läuft die bundesweite Online-Befragung der Finanzverwaltungen zur Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Finanzamt.

 

Über einen Zeitraum von 12 Monaten hinweg besteht die Möglichkeit, unter anderem die Bearbeitungsdauer, die Verständlichkeit der Steuerbescheide, die Nutzerfreundlichkeit der elektronischen Steuererklärung (ELSTER), die Erreichbarkeit der Finanzämter und das Verhalten und Kompetenz der Beschäftigten anonym zu bewerten.

 

Die Ergebnisse der Befragung sollen dazu beitragen, die Bürgerfreundlichkeit in der Finanzverwaltung weiter zu verbessern und das Besteuerungsverfahren zu optimieren.

 

Finanzminister Hilbers empfiehlt den niedersächsischen Bürgerinnen und Bürger die Teilnahme an der Befragung: „Durch die Auswertung und Analyse der Ergebnisse können wir und die Finanzämter vor Ort nicht nur wertvolle Erkenntnisse über die Wahrnehmung unserer Arbeit durch die Bürgerinnen und Bürger, sondern zudem auch Anhaltspunkte für bestehende Änderungsbedarfe erlangen. Der Blick von außen auf unsere Arbeit hilft uns im Interesse der Bürgerinnen und Bürger besser zu werden.“

 

Christian Böke, Präsident des Steuerberaterverbandes Niedersachsen Sachsen-Anhalt, begrüßt diese Form der Bürgerbeteiligung, findet jedoch auch kritische Worte zur derzeitigen Situation: „Ein interessanter neuer Ansatz des Finanzministeriums und der Finanzverwaltung, den ich sehr unterstütze. Wahrscheinlich wird transparent werden, dass der Bürger nicht versteht, dass immer mehr Arbeiten auf ihn verlagert werden, aber eine spürbare Effizienzsteigerung des Veranlagungsprozesses für ihn nicht wahrnehmbar ist.“

Über die Domain www.ihr-finanzamt-fragt-nach.de können alle Bürgerinnen und Bürger an der Befragung teilnehmen.  Die Befragung erfolgt anonym über das Internet. Personenbezogene Daten werden nicht aufgezeichnet.

 

Nutzen Sie die Gelegenheit und stimmen Sie direkt ab!

 

Pressemitteilung des Niedersächsischen Finanzministeriums vom 27.2.2019 >>

 

 

Stand: 4.3.2019